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Hirsche sollen massenweise abgeknallt werden
Der Wolf wird in den Hochschwarzwald zurückkehren
Wenn Jäger zu Zielscheiben werden
Tierquäler stopft todkranken Hund in Plastiktüte
Kalb Marianne noch immer auf der Flucht
NRW-Landwirtschaftsminister will Jagdgesetz verschärfen
Toter und verletzter Wolf
Wolfs Revier
Wut über Jagd nahe Ruheforst bei Britten
Polizei Sulzbach sucht Hochsitz-Vandalen
Panisches Wildschwein rennt gegen Zäune und Wände
Wenn der Hund nicht will wie Herrchen
Treibjagd führt zu Strafanzeige
Unbekannte hetzen einen Wolf zu Tode
Schwarzkittel gingen am Saarbrücker Friedhof in Deckung
Geheime Jagden aus Angst vor Tierschützern
Schüsse auf Wildgänse: Jäger angezeigt
Wildschweinjagd vor allem für Rehe tödlich
Grundstückseigentümer will Jagd nicht dulden
Unbekannte zünden Hochsitze bei St. Ingbert an
Schiersfeld: Jagdunfall
Splitter im Oberschenkel
Jagdskandal wird Thema im Kreistag
Fuchs auf dem Dach sorgt für Polizeiaktion
Dramatischer Kampf um Hundeleben
Hochsitze umgesägt: 6000 Euro Schaden
Fataler Fehlschuss
Irrsinn Jagd - Waschbären, Marder und andere Beutegreifer
Schüsse in der Heide
Hundeführer erschossen
Ein Jäger war im Krankenhaus am Blinddarm operiert worden
und wurde von der Stationsschwester ganz besonders liebevoll gesund gepflegt.
Vor der Entlassung bedankte er sich herzlich bei ihr und sagte:
Ich werde mir erlauben, liebe Schwester, Ihnen die Beute meines ersten Jagdtages zu schicken."
Er hielt Wort:
Wenige Tage danach wurde ein von ihm angeschossener Treiber eingeliefert der noch während der Notoperation verstarb.
Kieler Landespolitiker wollen Jagd auf Katzen und Hunde verbieten
Zeitschrift Wild und Hund sollen wir unbrauchbar machen.....
Bei den Anwälten von Wild und Hund bekommt man den Eindruck , die suchen geradezu auf den Internetseiten der Jagdgegner nach Fehlern, falschen oder unklaren Aussagen, Bildern etc die letztendlich zu Abmahnungen führen können oder besser gesagt sollen. Vielen die sich mit dem Thema Jagd beschäftigen, sind diese Anwälte aus München schon einmal negativ aufgefallen, also Vorsicht ist geboten. Wir bekamen jetzt den Tipp doch die Auslagen in den Zeitungsgeschäften der Jagdzeitschrift Wild & Hund unbrauchbar zu machen... gute Idee, aber so was macht man doch nicht ;-))
Jäger rastet wegen nicht angeleintem Hund aus
"Tottrinken" der Jagdbeute endet mit Unfall
Wolf und Luchs im Fokus
Jagdsabotage Aktivisten gesucht!
Hirsch nimmt Jäger mit in den Tod
Zweibrücken: Jäger lässt Ehefrau ans Gewehr: Jagdschein weg
Besoffener Jäger in Unterhose schießt in die Luft
Sieben Jahre Haft für Jäger, der seine Ex-Frau erschoss
Neuer Wolfsplan für Brandenburg gefordert
Im Ruhrgebiet protestieren Bürger gegen die Jagd
Gänsejagd im Nebel erbost Naturschützer
«Frauen, die jagen, haben einen psychischen Defekt»
Feuerteufel zündet wieder Hochsitz an
Kanadagänse vorerst vor Abschuss sicher
Jäger erschießt Pilzsammler
Lebensgefahr für Spaziergänger
Junger Kaiseradler abgeschossen
Am vergangenen Sonntag habe ich Ihnen anhängende Pressemitteilung zukommen lassen, auf welche wir ganz gute Resonanz bekommen haben. Leider lag in der heutigen Post auch ein Schreiben der Rechtsanwälte des DJV Präsidenten Fischer, in welchem diese mich auffordern bis Montag eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, eine unerfreuliche Rechung zu begleichen und ferner andeuten, dass möglicherweise auch noch eine Verleumdungsklage auf mich zukommt. Mir wird vorgeworfen, mit nachfolgender Behauptung die Unwahrheit gesagt zu haben: "Auch der neue Präsident des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV), Hartwig Fischer (MdB CDU), will vom Haustierabschuss nicht ablassen. Eine entsprechende Kampagne, welche den Jägern den Rücken stärken soll, hat er bereits mit Steuermitteln lanciert." Falls Sie diese Pressemeldung mit genanntem Zitat veröffentlich haben, prüfen Sie bitte, ob Sie den Text ändern oder die Meldung von Ihrer Homepage entfernen. Meine Aussage begründe ich wie folgt: A) Herr Fischer will vom Haustierabschuss nicht ablassen: a. Trotz zahlreicher wissenschaftlicher Belege, welche unterstreichen, dass durch Hauskatzen keine Arten in ihren Beständen gefährdet werden, gibt es seitens des DJV (im Gegensatz zum kleineren ÖJV) keine Distanzierung zur Jagd auf Katzen. b. Zitat aus der Jagdzeitschrift „Die deutsche Jägerzeitung“ vom 17.6.2011. „Wir müssen agieren. Wir müssen emotionale Bilder verbreiten. Wer sieht, wie grausam eine Katze ein Nest ausräubert, der bekommt auch Verständnis dafür, dass Jäger wildernde Katzen schießen.“ c. Aktuelle Pressemitteilungen des Deutschen Jagdschutzverbandes, welche den Abschuss von Hauskatzen argumentieren (z.B. Der Tod kommt auf leisen Pfoten, vom 15.8.2011) B) Herr Fischer hat bereits eine entsprechende Kampagne lanciert. a. Seine Äußerung gegenüber der Deutschen Jagdzeitung (Zitat siehe unten) interpretiere ich als Kampagnen-Start. Unterstrichen wird das durch vom DJV lancierte Presseartikel, welche den Katzenabschuss argumentieren. C) Herr Fischer (als Präsident stellvertretend für den Deutschen Jagdschutzverband) finanziert diese Kampagne aus Steuermitteln. a. Der Deutsche Jagdschutzverband und seine Mitglieder (Landesjagdverbände) erhalten Steuermittel (u.a. aus der Jagdabgabe) zur „Förderung der Jagd“. Diese Fördermittel werden u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Ich gehe davon aus, dass Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit nicht (immer) zweckgebunden für ein spezielles Thema vergeben werden, sondern allgemein in die Öffentlichkeitsarbeit dieser Verbände fließt. Zitat von Herrn Dr. Fischer in Deutsche Jagdzeitung vom 17.6.2011: „Wir brauchen Kampagnen, die sich wie ein wunderbares Wildgericht bis in die entlegendsten Kreisgruppen verbreiten“, beschreibt Fischer seinen Ansatz für Verbandspolitik – moderne Kommunikation. Als Berufspolitiker denkt er in Mehrheiten. Die Jägerschaft muss Schulterschluss halten, die Öffentlichkeit darf sich niemals der grünen Zunft entgegen stellen. Also setzt der Niedersachse auf Digitalisierung der Kommunikation innerhalb der Jägerschaft und nach außen: „Wir müssen agieren. Wir müssen emotionale Bilder verbreiten. Wer sieht, wie grausam eine Katze ein Nest ausräubert, der bekommt auch Verständnis dafür, dass Jäger wildernde Katzen schießen.“ Fischer stammt aus Verden an der Aller und erzählt bei unserem Treffen stolz von seinem Vater, der dort den ersten Falknertag nach dem Krieg organisierte. Der 62-Jährige lebt mittlerweile in Göttingen und hat – obwohl Afrika-Experte der CDU – noch nie im Ausland gejagt: „Da fehlt mir der heimatliche Bezug. Auf einen Warzenkeiler könnte ich aber eines Tages schwach werden.“ Fischer sieht sich als Integrationsfigur, der den DJV befrieden möchte. rok Lovis Kauertz Wildtierschutz Deutschland e.V. Lovis Kauertz, (Vorsitzender)
Landrat stellt sich vor Jäger und gegen Naturschutzpläne des Landes
Saarland: "Dörfliche Jagdkultur ist gefährdet"
Ich habe keine Angst vor dem Tod 3 scharfe Waffen sichergestellt
Selbsttötung beim SEK-Einsatz in Niederdollendorf
Bauer getroffen: LKA jagt Jäger
Wer mit dem Schwerte kämpft.....
Jagdneid
Gefährlicher Jagdneid
Schober schmeisst das Handtuch........
Gefährliche Schußabgabe auf Jäger
Waldbröler Friseur ist tot
Nur mal paar Beispiele, die ich noch mit Link im Kopf habe, aber ein Jäger würde soetwas NIE tun:
Hand in Falle Rechtsstreit seit zwei Jahren Den 5. Januar 2009 wird Roland Zachau niemals vergessen. An dem Tag geriet er beim Versuch, seinen Hund Tobby aus einer Tierfalle zu befreien, mit seiner linken Hand in das zuschnappende Eisen. http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/moenchengladbach/nachrichten/hand-in-falle-rechtsstreit-seit-zwei-jahren-1.1337161
Die Garage voller Blut Blut in der Garage und im Kofferraum - die Polizei ermittelt gegen einen Bad Homburger, der den Hund seines Nachbarn in einer Falle gefangen und anschließend brutal getötet haben soll. http://www.fr-online.de/bad-homburg/hund-getoetet-die-garage-voller-blut,1472864,3087420.html
Kopf im Tellereisen, Blut in der Garage Noch fehlt die Leiche. Mit einer DNA-Analyse will das Landeskriminalamt klären, ob ein Bad Homburger den Hund "Richi" in seiner Garage brutal umgebracht hat. http://www.fr-online.de/bad-homburg/polizei-sucht-hund-kopf-im-tellereisen--blut-in-der-garage,1472864,3084372.html
Jäger spricht von "Kurzschlussreaktion" Der Tod des Bad Homburger Hundes Richi ist weitgehend aufgeklärt. Der dafür verantwortliche Jäger sieht darin einen "tragischen Unglücksfall". http://www.fr-online.de/bad-homburg/tod-des-hundes-richi-jaeger-spricht-von--kurzschlussreaktion-,1472864,3084376.html
Petition gegen Schlagfallen
Jäger erschoss Kuh statt Keile
…und darauf kann man sich dann auch bald im Saarland vorbereiten:
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=gaf_YR1GH5I
Waffenarsenal und Munition beschlagnahmt
100 Fasane ausgesetzt
Jäger und ihr krankes Weltbild
Jagdpächter erschießt Katze
Jäger zielt angeblich auf Kormoran und tötet Schwan... na und
Dachse in Hessen zum Abschuss freigegeben
Bestimmt auch schon unterwandert
ÖkoJäger kontra VJS
ÖJV Bundesverband distanziert sich von den Saar Ökos
Experten lehnen es ab..
Französische Familie nimmt für Fuchs sogar Gefängnis in Kauf
Jäger erschießt Hund
Schober am Ende
Landesjägermeister klagt gegen neues Saar-Jagdgesetz
Streit um Auffangstation geht weiter
Jäger halten sich doch an Vorgaben und Gesetz ;-))
Weniger Füchse im Saarland
Jäger wegen Tierquälerei angeklagt
"Die hätten ihn erschlagen"
Neuer Fall von Tierquälerei?
Jäger ließ Gewehre im Auto liegen
Zahl der Schüsse beschäftigt den Richter
Wer hat in Bubach den fahrbaren Hochsitz geklaut?
Tote Füchse hingen mitten im Gebüsch
Drohungen militanter Tierschützer
Mehr Jagd führt zur Vermehrung der Wildschweine
Jäger schießt auf Polizisten
Mit Krähenfüsse gegen die Jäger
Hessen forciert die Fallenjagd
Jagdkritiker vor Gericht
Jäger wollen Wölfe schießen
Irrsinn Jagd - Waschbären, Marder und andere Beutegreifer
Seeadler hat die Nacht nicht überlebt
Bock zum Gärtner
Da hat man doch den Bock zum Gärtner gemacht! Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) und seine Mitgliedsverbände haben den Status von Naturschutzverbänden. Wie ist das mit der landläufigen Vorstellung von Naturschutz zu vereinbaren: Jagd und Naturschutz? Dem Jäger (es mag ja Ausnahmen geben) geht es niemals vorrangig um die Natur, ihm geht es vorrangig um die Jagd, um Trophäen, um das Töten von Tieren.
Ja, es mag auch Projekte geben, die durchaus die Bezeichnung "Naturschutz" verdienen - doch gemessen an dem Schaden, welcher die Jagd sowohl in der Natur als auch am volkswirtschaftlichen Vermögen anrichtet, sind das die berühmten Tropfen auf den heißen Stein. Nach Prof. Dr. Josef Reichholf, Zoologische Staatssammlung München, ist die Jagd nach der industriellen Landwirtschaft der Artenfeind Nr. 2. Die Jagd erzeuge künstlich Scheuheit und schränke damit die Lebensmöglichkeiten der bejagten Arten sehr stark ein. Gegenüber der Jagd seien die Schädigungen durch Bau- und Siedlungstätigkeit und Industrie vergleichsweise gering. Der DJV ist nicht einmal in der Lage, seine auf ca. 250.000 Jäger geschrumpfte Folgschaft davon abzubringen, Tiere zu töten, die auf der Roten Liste der gefährdeten Arten stehen.
Der durch die Jagd entstehende volkswirtschaftliche Schaden dürfte sich Jahr für Jahr auf über 1 Mrd. Euro belaufen. Dieser Schaden ensteht im Wesentlichen durch Verbissschäden in der Forstwirtschaft und durch die Folgen von jährlich ca. 240.000 Wildunfälle. Ursache für diesen immensen Schaden ist die sogenannte "Überhege" insbesondere des Rehwilds. Obwohl in einigen Ländern längst verboten wird das Wild nach wie vor mittels üppiger Fütterungen gemästet und sogar medikamentiert - mit der Folge, dass der Wildbestand trotz jährlich steigender Abschusszahlen oft über der Lebensraumkapazität liegt. Das ist alles andere als Naturschutz.
Längst gibt es den durch die DEVA (Deutsche Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sport-waffen e.V.) geführten Nachweis, dass es gegen bleifreie Munition keine sicherheitsrelevanten Bedenken gibt - Deutschlands Jäger verschießen nach Schätzungen von Umweltverbänden über 1.500 Tonnen bleihaltiger Munition. Blei ist hochtoxisch und schon die Aufnahme geringster Mengen kann zu Schädigungen des Nervensystems oder der Organe führen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat nachgewiesen, dass die Körper von mit Bleimunition erlegten Tieren großflächig mit bleihaltigen Partikeln durchsetzt sind und die zulässigen Grenzwerte beim Wildbret häufig überschritten werden. Während der Mensch bei seinem Speiseplan die Wahl hat, ist die Verwendung bleihaltiger Munition für die Tierwelt ein Drama. Hunderttausende von Tieren, Wasservögel, Beutegreifer, Greifvögel verenden jedes Jahr in Deutschland aufgrund von Bleivergiftungen. Erst im vergangenen Jahr ist der letzte weibliche Berliner Seeadler daran zugrunde gegangen.
Die sogenannten Naturschützer, welche auf politischer Ebene bestens vernetzt sind und deren Präsident der ehemalige CDU-Bundeslandwirtschaftsminister Borchert ist, halten Einschränkungen des Jagdrechts in Naturschutzgebieten für völlig überflüssig und umweltpolitisch kontraproduktiv. Der Unterstützung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kann sich der DJV hier sicher sein. Beide Verbände sehen durch jegliche Beschränkung des Jagdrechts das Eigentumsrecht des Grundbesitzers bzw. des Jagdpächters tangiert. Dabei geht es gerade einmal um etwa 5 % der Fläche Deutschlands, die den speziellen Schutzstatus des Naturschutzgebietes genießt. Aus jägerischer Sicht ist diese Haltung nachzuvollziehen: die schützenswerten Bereiche sind häufig auch die jagdlich interessanten, vor allem naturnahe Feuchtgebiete als Entenparadiese wecken Begehrlichkeiten. Die Tatsache, dass diese wertvollen Restlebensräume eines besonderen Schutzes bedürfen und nicht der Beunruhigung durch die Jagdausübung oder gar der vorsätzlichen Faunenverfälschung, scheint zweitrangig zu sein.
Nach § 2 BNatSchG soll jeder nach seinen Möglichkeiten zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes ... beitragen und sich so verhalten, dass Natur und Landschaft nicht mehr als nach den Umständen unvermeidbar beeinträchtigt werden. Eingriffe und Störungen insbesondere in den als Naturschutzgebieten oder Kernzonen von Großschutzgebieten ausgewiesenen Flächen müssen minimiert werden; dies gilt insbesondere für die Jagd. Nach Meinung von www.jagdaberfair.de, einer Tierschutzinitiative mit Schwerpunkt Jagd, verstößt der Deutsche Jagdschutzverband kontinuierlich gegen diesen Grundsatz und verdient schon alleine deshalb nicht den Status einer Naturschutzorganisation nach BNatSchG. Jagd und Naturschutz sind Zielkonflikte, welche der DJV nicht lösen kann.
hier die Studie
Französischer Bärentöter muss Schadenersatz zahlen
Paris - Ein Jäger, der 2004 Frankreichs letzte Pyrenäenbärin erschossen hat, muss 10.000 Euro Schadenersatz zahlen. Der Pariser Kassationsgerichtshof bestätigte das Urteil eines Berufungsgerichts im südfranzösischen Pau vom September 2009. Das Geld muss Jäger René Marquèze an mehrere Naturschutzorganisationen überweisen.
Marquèze hatte geltend gemacht, die Bärin "Cannelle" (deutsch: "Zimt") in Notwehr erschossen zu haben. In einem Strafprozess wurde er 2008 freigesprochen; Tier- und Naturschutzorganisationen verklagten ihn aber dann vor Zivilgerichten auf Schadenersatz.
Der Tod von "Cannelle" hatte in Frankreich große Bestürzung ausgelöst, weil es nun endgültig keine echten Pyrenäenbären mehr gibt. (...)
Quelle: AFP, 2.6.2010 (Auszug)
Hund angeblich mit Fuchs verwechselt
Per Mausklick zum Jagdschein
Und wieder mal ein Hund erschossen
Tierdrama bei Günzburg Mit Schrotkugeln auf Kater geschossen
Fuchs mit Glocke von Beamten getötet
Schiesserei, 24-jähriger Täter ist Jäger
Jäger richtet seine Waffe auf freilaufende Hunde
Wieder einmal nur weg geworfen
Jagdfrevler töten geschützte Vögel
14.4.10: Jäger erhält Bewährungsstrafe
Todesschuss im Maisfeld: Jäger erhält Bewährungsstrafe Ein 38-Jähriger aus Grevesmühlen ist wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Er soll einen Jagdkollegen erschossen haben.
Wismar (OZ) - Ein Jahr Haft auf Bewährung lautet das Urteil im Prozess um den tödlichen Jagdunfall in Naschendorf vom September 2008. Gestern ging er nach drei Verhandlungstagen zu Ende. Das Wismarer Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Kai Jacobsen sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte Thomas K. (38) aus Grevesmühlen bei einer Erntejagd Lothar D. fahrlässig erschossen hat. K. selbst bestreitet nach wie vor, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Selbst wenn Sie nicht selbst geschossen hätten, als Jagdleiter sind Sie für das verantwortlich, was dort passiert, so Jacobsen. (...) Thomas K. hatte am 20. September 2008 als Jagdleiter zusammen mit dem Opfer und zwei weiteren Jägern an einem Maisschlag in Naschendorf gestanden, um Wildschweine zu schießen. Als schließlich einige Tiere aus dem Maisfeld ausbrachen, gab Hans R. einen Schuss ab und erlegte ein Schwein. Kurze Zeit später feuerte Thomas K. insgesamt vier Mal und erlegte dabei ebenfalls eines der flüchtenden Tiere aus der Rotte. Das war blindes Jagdfieber, sagte der Richter, der die Aktion am ersten Verhandlungstag als wildes Jahrmarktgeballer bezeichnet hatte. Der letzte Schuss traf direkt das Opfer. (...)
Quelle: Ostsee Zeitung vom 14.04.2010
Jäger erschießt zwei Hütehunde mit Schrot Strafverhandlung vor dem Amtsgericht Freising
in oben bezeichneter Angelegenheit findet am 19.4.2010 um 11:00 Uhr vor dem Amtsgericht Freising (Bayern) eine Hauptverhandlung gegen einen Jäger statt. Dem Jäger wird vorgeworfen, zumindest einen der jungen Hütehunde ohne vernünftigen Grund in einer Ortschaft getötet zu haben. Dieser Fall ist an Brutalität kaum zu überbieten.
Nachfolgende Pressemitteilung wird Ihnen mit der Bitte um Kenntnisnahme übersandt.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Dominik Storr
Rechtsanwalt
PRESSEMITTEILUNG
Jäger erschießt zwei Hütehunde mit Schrot Strafverhandlung vor dem Amtsgericht Freising
Es war ein Schock für die ganze Familie, sagt Frau Christine Neumaier, die Halterin der beiden jungen Hütehunde. "Schließlich waren unsere Hunde Familienmitglieder. Vor allem meine Kinder sind bis heute unglaublich traurig darüber, so Frau Neumaier weiter. Die Kinder können nicht verstehen, wie ein Mensch ihre geliebten Spielgefährten töten konnte. Ein Jäger hatte am 18.10.2008 die beiden Hütehunde in 85408 Gammelsdorf brutal mit Schrot erschossen - mit der Behauptung, die Jäger in so einem Fall immer vorbringen: angeblich hätten die Hunde gewildert. Doch Fragen über Fragen türmten sich in dem seit über einem Jahr andauernden Ermittlungsverfahren auf.
Tötung erfolgte in Ortschaft
So steht nun fest, dass zumindest einer der Hunde im befriedeten Bezirk - also innerhalb einer Ortschaft - getötet worden ist. Dort hätte überhaupt nicht gejagt werden dürfen. Der andere Hund wurde angeblich im Wald erlegt. Da einer der Hunde dem Jäger enteilt war, wurde dieser mit dem Auto verfolgt und in einer Ortschaft gestellt und dort mit einem Schrot-Fangschuss aus nächster Nähe hingerichtet; damit die Untat nicht aufliegt, vermutet Frau Neumaier nicht ganz zu Unrecht. Denn nach der Tat wurden beide Hunde still und heimlich vergraben; vorhandene Zeugen wurden eingeschüchtert.
Verlust des Jagdscheins?
Rechtsanwalt Dominik Storr, der Frau Neumaier vertritt, vermutet, dass die Hunde von dem Jäger treu nach dem Motto der drei S (Schießen, Schaufeln, Schweigen) um die Ecke gebracht wurden. Dieser Slogan ist in Jägerkreisen weit verbreitet, denn in den seltensten Fällen ist die Tötung von Hunden gerechtfertigt. Die Jäger geben all dies in den diversen Jagdforen im Internet auch noch freimütig zu, so der Rechtsanwalt der Hundehalterin. Bei der Strafzumessung müsse strafschärfend berücksichtigt werden, dass das Maß der Pflichtwidrigkeit gemessen an den Sorgfaltspflichten eines Jagdausübungsberechtigten völlig unerträglich sei: Einem fremden Haustier in einem befriedeten Bezirk, wo Menschen wohnen und in dem die Jagd ruht, mit einer geladenen Schusswaffe nachzustellen und dieses zu töten, müsse zum Entzug des Jagdscheins führen. Bei einer Verurteilung des Jägers zu einer Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen wird gesetzlich vermutet, dass der Jäger nicht die erforderl iche Zuverlässigkeit für einen Jagdschein besitzt. "Eine Verurteilung unter 60 Tagessätzen wäre ein Freibrief für weitere verantwortungslose Taten des Jägers", so Rechtsanwalt Storr. Der Ausgang des Verfahrens wird daher mit Spannung erwartet.
Neustadt, den 15.04.2010
Natur muss hingenommen werden
Kein staatlicher Schadensersatz wegen Ernteausfalls durch Raben-Plage Richter: Bauern müssen sich selbst den Naturbedingungen anpassen
Nürnberg (D-AH) - Es gibt keine allgemeine, aus den Grundrechten abzuleitende Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor dem Verlust von Einnahmen zu schützen, die durch wild lebende Tiere entstehen. Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Karlsruhe jetzt die Klage eines Landwirts aus der Rheinaue zurückgewiesen (Az. 12 U 11/10), der 9.200 Euro von der Landesregierung ersetzt haben wollte. Auf diesen Betrag beliefen sich nämlich die Kosten des Bauern für Ersatzpflanzen und Ertragsausfall, nachdem mindestens 30 Rabenkrähen einen ganzen Monat lang immer wieder auf seinem Feld eingefallen waren und dort ca. 28.000 Tabakpflanzen herausgerissen hatten.
Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, machte der verärgerte Mann die Landesverwaltung dafür verantwortlich, keine Maßnahmen zur Regulierung der Raben-Population ergriffen zu haben. Laut Karlsruher Richterspruch allerdings ein unberechtigter Vorwurf. "Denn entsprechend dem Landesjagdrecht sind die Rabenkrähen in keiner Weise dem Jagdrecht unterstellt", erklärt Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold. Auch das Bundesjagdgesetz, das Regelungen zu Abschussplänen unter Berücksichtigung landwirtschaftlicher Interessen vorsieht, kommt hier nicht zum Zuge, da die "Affen der Lüfte", wie Rabenkrähen wegen ihrer außergewöhnlichen Intelligenz auch genannt werden, nicht zu den dort aufgelisteten Tierarten zählen.
Eine Amtspflicht zur Beobachtung und Regelung des Bestandes an Rabenkrähen bestehe in Deutschland nicht. Es sei vielmehr Sache des betroffenen Bürgers, sich bei seiner landwirtschaftlichen Tätigkeit auf die natürlichen Rahmenbedingungen und deren Änderungen einzustellen.
Quelle: www.anwaltshotline.de, 13.04.2010
Hasenpest für Menschen gefährlich
Die Tularämie, volkstümlich Hasenpest genannt, ist bei Feldhasen eine aktuelle Angelegenheit. Und beim Menschen. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Fellbach hat jetzt weitere Infektionen entdeckt und warnt: Auch Zweibeiner können sich anstecken.
Bei der Tularämie handelt es sich um eine durch das Bakterium Francisella tularensis hervorgerufene, meist tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Sie tritt vorwiegend bei wild lebenden Hasen, Kaninchen und Nagetieren wie Mäusen, Ratten oder Eichhörnchen sporadisch auf. (...) Ludwigsburg auf.
Ein enger Kontakt zu infizierten Tieren kann auch beim Menschen zu schweren Infektionen führen, warnen die Experten der Untersuchungsbehörde im Büropark am Fellbacher Bahnhof. Die Hasenpest gehöre zu den Zoonosen - dies sind Infektionskrankheiten, die von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbar sind. (...) So erkrankten im Herbst 2005 im südhessischen Dieburg mehrere Jäger durch nachweislichen Kontakt mit Feldhasen an Tularämie. Bei einem der Jäger führte die Infektion sogar zum Tode.
Jäger sind demnach auf grund der direkten Nähe zu erlegten Tieren besonders gefährdet. Da eine Infektion mit Tularämie-Erregern nicht immer zu sichtbaren Organveränderungen führt, muss der Jäger beim Ausweiden und Zerlegen von Hasen und Kaninchen aus freier Wildbahn sauber und spritzfrei mit Handschuhen arbeiten, um einen Kontakt der Haut und Schleimhäute mit Blut und den Organen des Tieres zu vermeiden. Selbstverständlich sollte sein, dass verendete oder kranke erlegte Hasen und Kaninchen nicht aufgebrochen und nicht verfüttert werden. (...)
Quelle: Stuttagrter Zeitung, 13.4.2010 (Auszug)
Streit um Jagd auf bedrohte Tiere
Bestand geht zurück: 494 Sturmmöwen wurden geschossen.
KIEL. Tier- und Naturschützer schlagen Alarm. In Schleswig-Holstein gelte weiterhin: Feuer frei auf Mauswiesel und Dachs, Nonnengans und Höckerschwan, Elster und Lachmöwe.
Vom "Töten ohne Sinn und Verstand" spricht die Grünen-Politikerin Marlies Fritzen. Der Grund für ihre Empörung: Das Umweltministerium in Kiel hat die sogenannte Landesjagdzeitverordnung, die zum 31. März ausgelaufen war, um zehn Jahre verlängert. Darin ließ die Große Koalition 2005 die Jagd auch auf geschützte und vom Aussterben bedrohte Tierarten zu oder weitet sie zeitlich aus.
Die aus Sicht der Naturschützer alarmierenden Folgen dieser Ausweitung: 2260 Iltisse und 187 Sturmmöwen wurden allein in der Saison 2008/2009 "zur Strecke gebracht", so Fritzen. Beide Tiere stehen auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten. Von den Rebhühnern, die als stark gefährdet gelten, wurden in diesem Zeitraum 371 geschossen. Darüber hinaus ignoriere die Landesregierung das Risiko des versehentlichen Abschusses seltener oder bedrohter Tierarten. "Die bedrohte Waldsaatgans sieht der gewöhnlichen Saatgans nicht unähnlich", weiß Fritzen. Bis 2005 galt daher eine ganzjährige Schonzeit für die Saatgans. Schwarz-Gelb verlängere jetzt diese unverantwortliche Jagdpraxis. Das sei kein wirksamer Artenschutz, so Fritzen. Denn: "Die Landesregierung nennt keinen vernünftigen Grund für die Jagd auf gefährdete Arten." Wer esse das Fleisch der 473 getöteten Höckerschwäne oder der 5325 erlegten Elstern? Niemand nähe sich einen Mantel aus dem Fell der 270 geschossenen Mauswiesel. "Wozu also müssen sie bejagt werden", fragte die Grünen-Frau. (...)
Fraglich sei zudem das Töten von Tieren, die keinen Schaden anrichten, sagt Ludwichowski. So wurden 223 Lachmöwen getötet, die sich lediglich von fliegenden Insekten ernähren. Der Maderhund stürzt sich auf Aas, das Mauswiesel stößt bei Menschen auf Wohlwollen, weil es als Schädlinge geltende Kleinsäuger frisst.
Wenn Tiere ohne vernünftigen Grund bejagt werden, dann, so Ludwichowski, sei das Töten ein Sport. Er fragt: "Darf man das?"
Quelle: Wedel-Schulauer Tageblatt, 10.4.2010 (Auszug)
Waffen: 3021 Kontrollen, 432 Verstöße
Niedersachsen: Waffenbesitzer im Visier der Kontrolleure
Hannover (dpa/lni) - Waffenbesitzer haben in den vergangenen Monaten unangemeldeten Besuch von Kontrolleuren bekommen. 3021 Mal waren die Behörden von Ende Juli bis Mitte März im Einsatz und überprüften stichprobenartig, wo Jäger und Schützen ihre Waffen und die Munition aufbewahren. (...) 432 Waffenbesitzer verstießen gegen die Vorschriften (...) Nach dem Amoklauf von Winnenden im vergangenen Jahr wurden die Kontrollen von Waffenbesitzern verschärft.
Quelle: BILD Hannover, 12.4.2010 (Auszug)
Getötetes Reh im Wald – ein Luchs unter Verdacht
Irgendwann passierts halt nun mal
Viele heimische Wildschweine haben Hepatitis E
Die in deutschen Wäldern heimischen Wildschweine könnten Hepatitis E übertragen. Durchschnittlich 15 Prozent der hierzulande erlegten Wildscheine tragen das entsprechende Virus, das bei Menschen eine in Deutschland relativ selten vorkommende Form der Leberentzündung verursacht.
(...) Rund vier Wochen nach der Infektion mit dem Virus zeigen sich die typischen Zeichen einer Hepatitis wie Fieber, Oberbauchschmerzen und Gelbsucht. Die Ärzte haben die Krankheit bislang meist auf Reisen nach Afrika und Asien zurückgeführt, wo die Viren stärker verbreitet sind als in Deutschland und damit das Erkrankungsrisiko höher ist. (...) Schweine und Wildschweine in Europa und Japan tragen Untersuchungen zufolge jedoch auch Hepatitis E-Viren in sich. Sie sind also potenzielle Ansteckungsherde für den Menschen. (...) Auch in Deutschland wird der Genuss von Wildschweinfleisch und -innereien mittlerweile mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden. (...)
Quelle: Global Press, 26.03.2010 (Auszug)
Jäger haben Angst
Dem Mann droht ein Ordnungsgeld von bis zu 25 000 Euro. Die Jägerschaft kritisiert: "Er hat uns einen Bärendienst erwiesen."
Unbekannte Täter beschädigen Hochsitz
Unbekannte haben zwischen dem 7. und 17. März in Lebach einen Hochsitz unterhalb des Jabacher Waldes beschädigt. Wie die Polizei gestern mitteilte, schnitten die Täter die Standbeine ein. Der Hochsitz wäre beim Besteigen möglicherweise umgefallen. Der Geschädigte setzte für die Ermittlung der Täter eine Belohnung von 1000 Euro aus. red
Hinweise: Polizei Lebach, Telefon (0 68 81) 50 50. Beitrag vom: 20.03.2010, 08:29
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Unbekannter zündet Hochsitze an
In der Nacht zum Montag (22.03.) wurde die Polizei St. Ingbert gegen 1:30 von einem Passanten alarmiert, der im Waldgebiet zwischen St. Ingbert und Hassel Feuerschein gesehen hatte.
Die Beamten konnten die genaue Brandstelle ausmachen und fanden einen brennenden Hochsitz vor. Während der Löscharbeiten wurde in ca. 300 Meter Entfernung ein weiterer brennender Hochsitz festgestellt.
Da die beiden Brandherde mit den Feuerwehrfahrzeugen nicht zu erreichen waren, gestalteten sich die Löscharbeiten durch die Feuerwehr Hassel, welche mit zwei Fahrzeugen im Einsatz war, sehr mühevoll.
Aufgrund der Gesamtumstände kommt nach Ansicht der Polizei in beiden Fällen nur vorsätzliche Brandlegung in Betracht. Zeugen können sich bei der Polizei St. Ingbert melden.
Beitrag vom: 22.03.2010, 13:05
Forscher entlasten den Hassvogel
Kormorane sind die Hassvögel der Fischer. Sie betrachten Kormorane als Konkurrenten bei der Jagd nach Edelfischen wie Felchen oder Äschen. Doch Analysen zeigen nun, dass die Vögel nur wenige Edelfische fressen.
Der Naturschutzbund (Nabu) versucht die Vögel in seiner neuen Ausstellung zu entlasten. Er stellt im Naturschutzzentrum am Reichenauer Bahnhof Forschungsdaten vor, nach denen sich Kormorane nur zu rund sechs Prozent von den auch für den Menschen interessanten Edelfischen ernähren. In der Ausstellung heißt es, die Vögel schnappten ohne weitere Vorlieben bevorzugt nach den Fischen, die sie am leichtesten erbeuten können. Dabei erwischten Kormorane meist wirtschaftlich unbedeutende Weißfische wie Rotaugen. Der Nabu bezieht sich bei diesen Aussagen auf wissenschaftliche Analysen von Speiballen (Ausscheidungen aus dem Magen) von Kormoranen am Untersee. (...)
Der Vogel, der mindestens seit der Jungsteinzeit am Bodensee heimisch ist, wie Knochenfunde beweisen, wäre beinahe ausgerottet worden. 1979 wurde er unter Schutz gestellt. Seitdem sind die Bestände gewachsen. Etwa 800 Kormorane leben im Winter am See, im Sommer 2009 wurden 261 Brutpaare gezählt. Wir müssen die Ängste der Fischer ernst nehmen, sagte Eberhard Klein, Geschäftsführer des Nabu Konstanz, zur Ausstellungseröffnung. Fischer seien in einer schwierigen Lage, weil die Fangerträge zurückgehen. Dies sei aber nicht auf den Kormoran zurück zu führen, sondern auf den sinkenden Nährstoffgehalt im See. Es ist bedauerlich, dass eine Berufsgruppe leidet, weil der See sauberer wird. (...)
Quelle: Südkurier, 1.3.2010 (Auszug)
Jäger attackiert Spaziergänger
Schon wieder Jäger-Terror und (angedrohte) Gewalt gegen BürgerInnen: Am 9. Februar bedrohte der lokale Revierjäger ein Spaziergänger-Pärchen und ihren Hund bei Passau mit physischer Gewalt. Die drei wären seinen Jagfallen zu nahe gekommen, herrschte er die arglosen Wanderer an. Sollten sie das noch einmal tun, dann würde der Jäger seine abgerichteten Jagdhunde auf sie hetzen. Es wurde Anzeige wegen gefährlicher Drohung und Nötigung erstattet. weiter lesen
28.2.10: Tödlicher Jagdunfall
Tödlicher Jagdunfall in Flörsheim
Flörsheim (ots) - Bei der Jagd nach Füchsen und Hasen wurde am Freitag, um 15.10 Uhr ein 44-jähriger Mann aus Hohenstein/Taunus von einem Regionalexpress erfasst und tödlich verletzt. Nach Ermittlungen der Bundespolizei hatte der Mann zusammen mit zwei weiteren Personen der Jagdgesellschaft, unmittelbar vor dem Bahnhof Flörsheim ein Frettchen ausgesetzt. Als er dem Tier folgte, näherte er sich den Bahngleisen und übersah den sich nähernden Zug. Trotz der Rufe seiner Begleiter, entfernte er sich nicht aus dem Gefahrenbereich und wurde von dem Zug erfasst. Der Lokführer des Regionalexpresses hatte eine Notbremsung eingeleitet, was aber nicht mehr verhindern konnte, dass der Mann überfahren wurde. Für die notwendigen Rettungsmaßnahmen mussten die Gleise in beiden Richtungen für den Zugverkehr gesperrt werden. Bis zur Aufhebung der Sperrungen, um 16.50 Uhr, hatten 14 Züge Verspätung erhalten. Die abschließenden Ermittlungen hat die Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main übernommen.
Greifvogelmord geht weiter
2.Fall
Sechs Tonnen Futterrüben in den Wald gefahren, um Wild zu füttern
Landwirt beim Abladen von Futter tödlich verletzt Sonntag, 21. Februar 2010, 14:47 Uhr
Trappstadt/Würzburg (dpa/lby) - Ein Landwirt ist beim Abladen von Tierfutter in einem Waldstück nahe dem unterfränkischen Trappstadt tödlich verletzt worden. Der 65-Jährige war am Samstag gemeinsam mit seinem Sohn und einem Bekannten in den Wald gefahren, um Wild zu füttern, wie die Polizei in Würzburg heute berichtete. Da die sechs Tonnen schweren Futterrüben auf dem Anhänger festgefroren waren, wollte der Landwirt sie mit einem Spaten lockern. Dabei wurde er von den fallenden Rüben mitgerissen und gegen eine Anhängerwand gedrückt. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Landwirt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. http://www.bild.de/BILD/regional/muenchen/dpa/2010/02/21/landwirt-beim-abladen-von-futter-toedlich.html
Sich dann aber beschweren, wenn es zuviel Wild gibt, das auf den Feldern Schäden anrichtet.
Trauer bei Kindern
Jäger hält Hund für einen Fuchs - erschossen
Haustiere auf der Abschussliste: Nur Tage, nachdem in Hagenberg ein Kater erschossen worden war, erreichte die "OÖ-Krone" ein anonymer Hinweis, der sich bestätigte. In Bad Wimsbach-Neydharting erschoss ein Jäger die Schäferhündin "Bella" - "aus Versehen".
Das ganze Haus ist in Aufruhr, die Kinder weinen und der Hund "Maxi" sucht verzweifelt nach seiner Gefährtin, der Schäferhündin "Bella". Doch sie kommt nicht mehr zurück.
Schäferhund für Fuchs gehalten Ein Jäger erschoss unweit des Hauses in Bad Wimsbach-Neydharting die Hündin. Besitzer Johann Rahstorfer (67) berichtet: "Er stand plötzlich vor der Tür, meinte, er hätte die 'Bella' für einen Fuchs gehalten und sie aus Versehen erschossen. Vorstellen kann ich mir das nicht, der Hund ist ja viel größer und schwerer als ein Fuchs." (...) Besonders die Enkel des Besitzers, Tim (6) und Nico (8), sind am Boden zerstört. (...)
Quelle: Krone Zeitung, 19.2.2010 (Auszug)
19.2.10: 17-Jähriger erschießt Bruder
Unfall: 17-Jähriger erschießt Bruder (9)
Ein 17-Jähriger hat in Frankreich aus Versehen seinen kleinen Bruder (9) erschossen. Zu dem Unfall kam es, weil der Jugendliche sein geladenes Gewehr nach der gemeinsamen Jagd mit dem Vater nicht ordnungsgemäß wegschloss. Stattdessen lagerte er es zwischen seinem Bett und dem des jüngeren Bruders. Am Abend erwischte der 17-Jährige seinen Bruder dabei, wie dieser mit dem Gewehr hantierte. Er nahm es ihm ab, um es zu entladen. Dabei löste sich der tödliche Schuss. Bei seiner Vernehmung gab der 17-Jährige aus Croutoy im Norden Frankreichs an, seit Jahren auf die Jagd zu gehen, wie die Staatsanwaltschaft in Compiègne mitteilte. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Quelle: www.bild.de, 19.2.2010
Peine: Getötete Tiere waren keine Hunde
Bei den am Samstag in der Gemarkung Vöhrum im Landkreis Peine gefundenen Tierkadavern handelt es sich nicht um Hunde. Laut Polizei ergaben die Untersuchungen des Veterinärinstituts Hannover, dass es vielmehr 15 Füchse und ein Marder waren, die durch Schrotschüsse erlegt und anschließend enthäutet wurden. Die Ermittlungen der Polizei in Peine dauern an. Bislang gibt es aber keine konkreten Hinweise auf die Person, die die Tiere dort abgelegt hat. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Peine unter Telefon (0 51 71) 99 90 zu melden.
Stand: 14.25 Uhr Mittwoch, 10.02.2010
Wanderer wird von Wildschwein verletzt
Trier/Pellingen Im Mattheiser Wald nahe der B 268 hat ein durch eine Drückjagd aufgeschreckter Keiler einen Wanderer verletzt. (...)
Todesangst hatte Rudolf Endres bisher nur einmal in seinem Leben. Und zwar als vor einer Woche ein Keiler vor seinen Augen einen Wanderer angegriffen und verletzt hat. Endres war auf einem Rundwanderweg im Mattheiser Wald in Richtung Brubacher Hof unterwegs als er im nahegelegenen Tal Schüsse und Lärm hörte. Eine Drückjagd war im Gange. Kurz darauf kreuzte eine Wildschweinrotte seinen Weg. Sein zufälliger Mitwanderer wurde von einem Keiler attackiert und an der Wade verletzt. (...) Von Glück im Unglück spricht er. Schließlich hatte der Wanderer seinen zehnjährigen Sohn mit dabei. "Hätte der Keiler das Kind aufs Visier genommen, hätten wir eine Todesanzeige mehr in der Zeitung", ist sich Endres sicher.
Rudolf Endres ist empört über den Vorfall. Am Wanderweg seien keine Hinweise auf die Jagd gewesen. (...)
Diese Gefahr könne den Spaziergängern gerade an einem öffentlichen Weg nicht zugemutet werden. Bei gutem Wetter seien bis zu 70 Familien am Wochenende auf dem Wanderweg unterwegs, weiß der passionierte Wanderer. Zu groß sei die Chance, dass jemand bei einem solchen Vorfall verletzt werde. (...) Der Forst amtsleiter vermutet, dass das Tier verletzt und dadurch aggressiv war. Weiterhin seien die Schweine durch die Jagd und die Hunde aufgehetzt gewesen. Da der verletzte Wanderer mit Hunden unterwegs war, schließt Bartmann ebenfalls nicht aus, dass der Keiler sich bedroht gefühlt und deshalb angegriffen hat. (...)
Quelle: Trierischer Volksfreund online, 31.1.2010 (Auszug)
ach was ?
Militante Jagdgegner zünden Hochstand an jan10 In der Nacht zum Mittwoch wurde ein auf einer Viehweide hinter der Wolfkaulstraße in Riegelsberg aufgestellter Jagdhochstand in Brand gesetzt. Das Feuer wurde von einem Anwohner gegen ein Uhr entdeckt. An den Überresten wurde ein Blatt in Klarsichtfolie gefunden, auf dem "Eine Aktion der militanten Jagdgegner Abtl. Südwest" stand. Jagdpächter und Besitzer Carlo Puhl hat eine Belohnung von 300 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, ausgesetzt. Der Jagdhochstand hatte einen Wert von rund 1500 Euro.
10.1.10: Jäger ballern an Uferpromenade Windorfer empört: Jäger ballern an der Uferpromenade
Entenjagd mitten im Ort
Jeden Sonntag wird die Uferstraße in Windorf zur Flaniermeile. Viele Bürger nutzen die Donaupromenade dann gern für ausgiebige Spaziergänge. Doch vergangenes Wochenende wurden sie dabei gestört. Ich bin gerade auf dem Rückweg von der Donauinsel in den Ort gewesen, da hat es plötzlich mehrmals laut geknallt, erzählt Helga K.* (53). (...) Da standen fünf Jäger und haben auf Enten geschossen - und zwar mitten im Wohngebiet, sagt die 53-Jährige. (...) Um drei Uhr nachmittags brauchts das wirklich nicht, sagt sie. Schließlich seien an der betreffenden Stelle zu dieser Zeit oft Familien mit kleinen Kindern unterwegs. Wie sollen Eltern das ihrem Nachwuchs erklären?, fragt sich die 53-Jährige. Möglicherweise hat man die Tiere ein paar Tage zuvor noch gemeinsam gefüttert. (...)
Quelle: Am Sonntag, 10.1.2010 (Auszug)
Der Schuss ins Küchenfenster kann nicht aufgeklärt werden
KIRCHBERG. Ein rätselhafter Schuss in ein Wohnhaus beschäftigt die Bürger von Kirchberg.
Am 8. Dezember wurde ein Fensterrahmen durchschossen, verletzt wurde niemand. Die Polizei in Palting vermutet, dass es ein Jagdunfall war.
Die Kugel traf das Küchenfenster der Wohnung von Johanna Mackinger und Kurt Knauseder. Zur Zeit des Vorfalls saß Johanna Mackinger im Wohnzimmer, Kurt Knauseder war nicht zu Hause. „Sie hatte Riesenglück“, sagt Knauseder, „bis auf den Schock, den man hat, wenn einem ins Fenster geschossen wird, ist ihr nichts passiert.“ Das Glas ist nicht zerbrochen, die Kugel traf genau in den Fensterrahmen. Johanna Mackinger fand die Patrone im Bereich des Fensters in ihrer Küche und verständigte die Polizei Palting.
(...) Die scharfe Munition kam aus einem Langgewehr, vermutlich aus einer Jagdwaffe, und es wurde ein normales Projektil benutzt. Mehr kann die Polizei zur Sache nicht sagen. (...)
Schaden selber zahlen Johanna Mackinger und Kurt Knauseder bleiben auf den Kosten für den kaputten Fensterrahmen sitzen. „Gott sei Dank ist nichts Gröberes passiert“, sagen sie über den rätselhaften Schuss, der in der Gemeinde Gesprächsthema ist.
Jagdausübung im Naturschutzgebiet
»Es ist der Zweite Weihnachtsfeiertag, seit langem mal wieder ein strahlend blauer Wintertag und wie viele andere Leute nutzen wir die Gelegenheit zu einem Spaziergang rund um den Nähberg in Burladingen. Wir freuen uns auf die schöne Landschaft mit herrlichen Blicken auf den Zoller und die Ruhe mitten im Naturschutzgebiet.
Doch plötzlich, lautes Gejohle im Wald begleitet von Juhu-Rufen, lautem Hundegebell, auch mehrere Schüsse fallen. Ein Reh bricht aus dem Wald hervor und wird von zwei Hunden direkt vor uns über die Wiesenflächen gehetzt.
Wenig später kommen die Hunde zurück.
Einer verschwindet wieder im Wald, der andere hat unseren angeleinten Chow Chow entdeckt und rast auf uns zu. Nur mit Mühe können wir eine Beißerei verhindern. Wir sind entsetzt, fühlen uns bedroht von den unsichtbaren Schützen im Wald und ihren freilaufenden Hunden und brechen unseren Feiertagsspaziergang ab.
Was für Leute sind das, fragen wir uns. Was für eine Ignoranz und Arroganz muss man haben, um am Weihnachtsfeiertag morgens um 11 Uhr, im Naturschutzgebiet und in der Nähe von ahnungslosen Spaziergängern wild um sich zu schießen und Hunde über die Wiesen zu hetzen.
Später haben wir erfahren es waren ein paar Jäger, die ihrem Hobby nachgegangen sind und die sagen sie dürfen das!«
Von Peter und Margit Stachl, Burladingen
Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId=11738079&artId=14562443&offset=3
Der Arme :-))
Hallo Kollegen
Vielleicht könnted ihr mir helfen, ein guter Freund spielt schon lange mit dem Gedanken die Jägerprüfung zu machen aber er hat ein Problem er hat Angst wenn er alleine im Wald in der Dunkelheit ist. Er ist an mich herangetretten und hat mir diese problem anvertraut aber ich weiss leider auch nicht wie ich ihm Helfen kann, Er war schon ein paar mal mit mir auf Sau ansitz mit wenn wir zu zweit sind hat er kein Problem aber er meind wenn er allein ist bekommt er regelrecht Panik. Kennt jemand von euch das Problem?? Wie kann ich ihn dabei helfen.
http://www.wildundhund.de/forum/viewtopic.php?t=57604
Überall das Gleiche
Kormoran zum Abschuss frei
24.12.09: Jäger und Anwalt wälzten sich im Graben
BEZIRK OBERPULLENDORF / Während ein Anwalt seinen ferngesteuerten Hubschrauber fliegen ließ, soll ein Jäger auf ihn losgegangen sein.
Nach einem Zwischenfall am 25. Oktober, einem schönen sonnigen Herbsttag, trafen sich die Kontrahenten vorige Woche vor Gericht. Ich ließ bei Mannersdorf am Feld meinen Modellhubschrauber fliegen, berichtete der 42-jährige Wiener Anwalt, der seine Freizeit gerne im Bezirk Oberpullendorf verbringt. Als sich ein Pick-up näherte, maß der Anwalt dem zunächst keine besondere Bedeutung zu: Ich ging mit dem Hubschrauber in Schwebeflug. Einen Moment später habe er gespürt, wie er von dem Auto angefahren wurde. Gerade so viel, dass ich aus dem Gleichgewicht kam. Der Helikopter stürzte binnen zwei Sekunden ab, so der Anwalt. Aus dem Seitenfenster habe der 61-jährige Jäger gefragt: Wer bist denn du? - Ich antwortete: Ich kann mich nicht erinnern, dass wir per du sind, so der Anwalt vor Gericht. Und ich fragte ihn, ob ihm bewusst ist, dass er am Modellhubschrauber einen Schaden von 700 Euro angerichtet hat.
Der Jäger schilderte die Begegnung völlig anders: Der mir unbekannte Mann stand mitten auf der Kreuzung. Ich hupte und probierte, rechts vorbei zu fahren, da ging der Mann nach rechts. Ich wollte links vorbei fahren, da ging der Mann nach links. Er sei ausgestiegen und habe den Hobby-Flieger zur Rede gestellt. Ich drückte ihn mit der Schulter von meinem Auto weg, er packte mich auch und wir fielen in den Graben, so der Jäger. (...)
Der Prozess wurde vertagt.
Quelle: www.bvz.at, 24.12.2009 (Auszug)
Füttern macht Rehe krank
Doch kein Fuchs: Jäger schoss auf Hund
Darmstadt-Eberstadt (aho) In einem Waldstück bei Darmstadt-Eberstadt hat am vergangenen Freitag (18.12.09) gegen 21.30 Uhr ein Jäger auf einen Hund einer Spaziergängerin geschossen. Der 53-jährige Jäger hatte den Hund für einen Fuchs gehalten, so die Polizei in einem Bericht. Nachdem die Polizei verständigt wurde, kam bei den Suchmaßnahmen auch ein Hubschrauber zum Einsatz. Der schwer verletzte Hund und der Schütze konnten mit einer Wärmebildkamera im Wald lokalisiert werden. Eine Polizeistreife brachte den Hund in eine Tierklinik. Dort musste er aber eingeschläfert werden. Gegen den Jäger wurde Strafanzeige erstattet. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, so der Bericht des Polizeipräsidiums Südhessen.
AHO, 21.12.2009 http://www.animal-health-online.de/klein/2009/12/21/doch-kein-fuchs-jager-schoss-auf-hund/4707/
Schusswaffen in Privathand
Bad Dürrheim - Blaublütiger droht Nachbarin und Hund zu erschießen
Ingolstädter macht Jagd auf Feldhasen
Ein Ingolstädter hat vergangene Nacht einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst: Der 34-jährige war in der Nähe der Autobahn bei Unterhaunstadt mit einer Waffe auf Hasenjagd gegangen.
Ein Mann beobachtete ihn dabei und rief die Polizei. Sie schloss zunächst auch nicht aus, dass der Mann auf Autos schießen wollte. Deshalb umstellten die Beamten das Gebiet großräumig. Der Jäger wurde schließlich festgenommen. Betrunken gab er an, dass er einen Feldhasen erlegen wollte.
http://www.radio-in.de/defaul
Jäger diskreminiert
Als Ziege getarnt
Naturschädlinge Hobby- & Freizeitjäger Saar
Wels: Jäger vergiftete Tiere
Ein 74-jähriger Jäger aus dem Bezirk Linz-Land steht unter dringendem Verdacht, im Bezirk Wels-Land mit einem Pflanzenschutzmittel versetzte Köpfe von Feldhasen ausgelegt zu haben. Die Vergifteten Köder konnten durch deren Lage von einem Mäusebussard aufgefunden und aufgenommen werden, der offensichtlich daran verendete.
Unbekannte Spaziergänger fanden diesen samt den Resten eines vergifteten Hasenkopfes, überbrachten beides einem Tierarzt und erstatteten anonym Anzeige.
Durch Ermittlungen konnte der Verdächtige ausgeforscht werden. Der 74-Jährige ist geständig. Er wollte nach eigenen Angaben Füchse vergiften und hätte bereits in der Vergangenheit in einzelnen Fällen offensichtlich dieselbe Art von Giftködern angewendet, wobei neben mindestens zwei Bussarden auch ein Steinmarder vergiftet wurden. Auch Schädigungen von Haustieren, wie Katzen oder Hunden, sind nicht ausgeschlossen. Konkrete Fälle dazu liegen jedoch nicht vor. Weitere Ermittlungen folgen.
Polizei erschießt zwei Jagdhunde in Notwehr
Rhauderfehn/mh Die Polizei hat gestern Morgen in Rhauderfehn zwei frei herumlaufende Jagdhunde erschossen. Gegen 8 Uhr hatte eine 48-jährige Anruferin in der Fockpoolstraße mitgeteilt, dass sie aus Angst vor den Hunden ihren Sohn nicht zure Schule bringen mochte. Zwei Beamte von der Polizeistation Rhauderfehn machten sich auf den Weg in der Zwischenzweit teilte die Anwohnerin mit, dass die Hunde sich nun auf ihrem Grundstück befinden und dort zwei Kaninchen gerissen haben. Die Beamten begaben sich in den Garten und entdeckten zunächst nur einen Hund im Freilauf der Kaninchen. Dieser ging sofort aggressiv auf die Beamten zu. Er fletschte die Zähne und rannte trotz verschiedener Kommandos auf die Polizisten zu. Als der Hund nur noch einen Meter von den Beamten entfernt war, erschossen diese das Tier. Der zweite Hund wurde von den Beamten zunächst nur beobachtet. Sie forderten weitere Kräfte an, um den Jagdhund einfangen zu können. Während der Funkspruch abgesandt wurde, ran nte der zweite Hund auf die Beamten zu. Auch dieser zeigte sich sehr aggressiv und ließ sich nicht aufhalten, sodass die Polizisten auch ihn erschießen mussten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Besitzer der Hunde aufgesucht, um ihm mitzuteilen, dass seine Hunde erschossen wurden, heißt es in der Polizeimeldung. Für weitere Auskünfte steht der Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, PD Lind, unter Tel: 0176- 10184036 zu Verfügung
Quelle: http://www.harlinger-online.de/Redaktion/tabid/70/Default.aspx?ArtikelID=328037
Bei der Treibjagd mittendrin
Für eine Spaziergängerin aus Homberg sind die Treibjagden der Duisburger Jäger am Uettelsheimer See eine große Gefahr und deshalb erstattete sie auch eine Anzeige. Die Waidmänner dürfen im ganzen Stadtgebiet auf die Pirsch gehen, sollten die Bürger allerdings vor Ort davon unterrichten.
Fast täglich geht Dorothea Scholten um den Uettelsheimer See spazieren. Schon seit Jahren. Ältere Menschen, Frauen mit Kindern, Fahrradfahrer, Jogger, Spaziergänger und Hundebesitzer nutzen das ruhig gelegene Naherholungsgebiet in Homberg. Doch als Jäger auf einer Treibjagd aus dem benachbarten Wald die Bahngleise überquerten, die Gehwege kreuzten und mit der Schrotflinte aus kurzer Entfernung auf Niederwild schossen, bangte die Duisburgerin um ihre Gesundheit. Vor wenigen Tagen sogar schon zum zweiten Mal.
Damit rechnet man doch nicht, dass einem 'ne Kugel am Kopf vorbei fliegt. Ich hörte ein sehr nahes Zischen. Sicher hatte ich da Angst, schildert Dorothea Scholten emotional die erste Begegnung mit den Jägern im Herbst 2007. Damals erstattete sie Anzeige bei der Polizei. Bis jetzt habe ich davon noch nichts weiter gehört, sagt die 55-Jährige. Die Polizei ermittelte den Schützen und leitete den Fall an die Untere Jagdbehörde des Ordnungsamtes weiter. Anfang Dezember hörte Scholten erneut Schüsse und sah die Jäger auf der Pirsch. Eine weitere Anzeige wollten die Polizisten nicht aufnehmen. Wenn hier mal etwas passiert, würde ich mir Vorwürfe machen, nichts unternommen zu haben, sagt die dreifache Mutter.
Es kommt immer mal wieder vor, dass sich Menschen bei den Schüssen erschrecken. Wenn sie sich bei uns informieren, erklären wir ihnen die Rechte und Pflichten der Jäger, erläutert Jochem Abels, Verwaltungsangestellter der Unteren Jagdbehörde und selbst Jäger. Zu den Rechten gehört eben auch, dass sie im gesamten Stadtgebiet, das in etwa 20 Jagdreviere unterteilt ist, die Jagd ausüben dürfen. Ausgenommen davon sind allerdings Wohngebiete. Dazu sind die Waidmänner verpflichtet, bei der Hatz Vorsicht walten zu lassen und dürfen Leute natürlich nicht gefährden, betont Polizeisprecher Achim Blättermann. Und Jochem Abels fügt hinzu, dass schon bei der Jäger-Ausbildung eingebläut wird, bei der Schussabgabe besonders das Umfeld zu beachten.
Früher wiesen Hinweisschilder auf Treibjagden hin. Nun sollen die Jäger Spaziergänger auf die Jagden hinweisen, sagt Abels. Und die Gefahr eines Querschlägers sei nicht sehr hoch. Zudem gingen die Jäger in orangefarbenen Signalwesten zur Jagd.
Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bei-der-Treibjagd-mittendrin-id141336.html
15.12.09: Jagdverbot in Griechenland
Griechenland: Staatsrat spricht vorläufiges Jagdverbot aus
Griechenland / Athen. Die V. Kammer des Staatsrates, des höchsten Verwaltungsgerichtes Griechenlands, hat ein vorläufiges generelles Jagdverbot ausgesprochen. Dadurch wurde ein Ministerbeschluss vom August vorübergehend ausgesetzt, worin die Dauer der Jagdsaison (bis 28. Februar), die zu bejagenden Arten, die höchste Zahl der zulässigen Beutetiere pro Jäger usw. festgelegt sind. Das Jagdverbot gilt bis zur Veröffentlichung des abschließenden Urteils der Kammer in einem Prozess, den der Tierschutz- und Ökologieverband Griechenlands angestrengt hatte. Der Verband fordert eine völlige Aufhebung des Ministerbeschlusses. Das endgültige Urteil wird Anfang des neuen Jahres erwartet. (GZkr)
Quelle: www.griechenland.net, 15.12.2009
ZITATE: Schwarze Kimme und Korn sind vor einem weißen Hintergrund besser, als schwarze Kimme und Korn auf schwarzem Fleck zu erkennen, dürfte einleuchten (Schwarze Neger kämpfen im dunklen Tunnel unerkannt).
Zitat; Jetzt haben die armen Negerlein wieder was zu Essen und ich hatte den Abenteuerurlaub meines Lebens!
15.12.09: Pferd erschossen Ein Jäger aus dem Raum Hauenstein, der im Oktober 2008 bei Pirmasens bei der Wildschweinjagd aus Versehen ein Pferd erschossen haben soll, hat mit Zahlung einer Geldbuße erreicht, dass das Amtsgericht Pirmasens das Verfahren wegen geringer Schuld wieder einstellt. Da er damit nicht als vorbestraft gilt, will ihm die Kreisverwaltung Südwestpfalz den Jagdschein wieder ausstellen. Quelle: RHEINPFALZ, 15.12.2009
Flinte vergessen
14.12.09: Drückjahd - 13 Wildschweine in Höchberg
13 Wildschweine bei Drückjagd in Garage verirrt - mit Schüssen von Polizei erlegt
(Höchberg.) Nach einer Drückjagd im Reichenberger Wald haben sich am Sonntagnachmittag 13 Wildschweine ins Gewerbegebiet Höchberg verirrt. Auf einem Firmengelände liefen die orientierungslosen Tiere in eine offenstehende Garage. Um zu verhindern, dass Personen gefährdet werden, schloss ein Mitarbeiter der Firma das Garagentor. Weil die Wildschweine in der Folgezeit nicht dazu bewegt werden konnten, die Garage zu verlassen und sonst eine Gefährdung für Unbeteiligte entstanden wäre, mussten die Tiere von der Polizei erschossen werden. (...)
Quelle: Main Echo online, 14.12.2009 (Auszug)
Kinder spielen mit Revolver: Schuss löst sich
Schwarzwild war schlau und entkam
Auf der Flucht: Wildschwein durchbrach Schultür
Calden. Auf der Flucht vor Jägern sind am Samstagnachmittag vier Wildschweine auf das Gelände der Mittelpunktschule in Calden geflüchtet. Eines der Tiere sprang dabei durch eine vergitterte Glasscheibe einer Eingangstür und verletzte sich dabei erheblich. Das Wildschein lief im Gebäude umher und hinterließ deutliche Blutspuren. Volker Stephan aus Calden hatte die Tiere heranlaufen gesehen und hörte dann auch einen mächtigen Lärm, als das Tier durch die Scheibe sprang. Anschließend liefen die Tiere wieder in Richtung Wilhelmsthal davon.
Quelle: HNA, 13.12.2009
Unfall durch Jagdhund
Vom Jäger angeschossen, Anzeige erstatten?
gefragt von Gigatuffi am 05.12.2009 um 19:42 Uhr Mein Lebensgefährte wurde heute während der Arbeit (er ist Briefzusteller) von einem Jäger angeschossen. Wie das passieren konnte ist laut Polizei noch unklar. Er liegt jetzt im Krankenhaus, da sich noch Schrotkugeln in seiner Nase befinden (außer der Nase ist zum Glück nichts verletzt). Die Kugeln müssen evtl. operativ entfernt werden.
Meine Frage ist nun, ob er nun Anzeige wegen fahrlässiger / gefährlicher? Körperverletztung gegen den Jäger stellen sollte. Ich meine, ein Postbeamte ist ja nicht so leicht zu übersehen und was wäre, wenn der Jäger nicht ihn, sondern ein Kind getroffen hätte? Oder sollte er keine Anzeige stellen? Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/vom-jaeger-angeschossen-anzeige-erstatten
10.12.09: Treibjagd - Wildschweine rennen in Stadt
Hilfe, die Wildschweine sind los!
Maulbronn (pol) - Vier Wildschweine hielten am Donnerstagmorgen die Beamten des Polizeipostens Maulbronn auf Trab. Die vier Tiere, die vermutlich durch eine Treibjagd im Wald nördlich vom Klosterweinberg geflüchtet waren, liefen gegen 10.20 Uhr durch die Stadtmitte von Maulbronn.
Dort drangen sie laut Polizeibericht in ein Bekleidungsgeschäft ein und "versauten" dieses. Im weiteren Verlauf sprang ein Tier gegen das Schaufenster eines Dönerladens. Die Tiere flüchteten dann durch mehrere Schrebergärten über die Salzach, entfernten sie sich durch den Klosterweinberg in nördliche Richtung in den dortigen Wald. In den Schrebergärten rissen sie zwei Zäune um. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens durch die flüchtigen Tiere können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden, so die Polizei weiter.
Quelle: www.ka-news.de, 10.12.2009
Schwerer Verkehrsunfall durch Treibjagd?
Jagdleiter weist Vorwürfe zurück: "Quad nur zum Bergen eingesetzt"
Giekau - Steht der schwere Verkehrsunfall auf der B 202 bei Winterfeld, bei der eine junge Frau durch ein Stück Damwild nach Durchschlagen der Windschutzscheibe schwer verletzt wurde (die KN berichteten), in direktem Zusammenhang mit einer Treibjagd? Nach Beobachtungen einer Anliegerin könnte das Tier durch den Einsatz eines Quads (geländegängiges vierrädriges Motorrad) aufgescheucht und auf die Straße getrieben worden sein.
Flora Schumann berichtete in einem Brief an die KN-Redaktion, sie habe gesehen, dass am vergangenen Sonnabend über einen Zeitraum von einer Stunde einer der Jäger etwa 60 Stück Damwild mit seinem Gefährt in unmittelbarer Nähe von Fresendorf in den angrenzenden Wald Strezer Berg in Richtung der Schützen trieb. Derartige Vorgehensweisen sind weit weg von den in Deutschland geltenden Jagd- und Tierschutzrichtlinien. Meines Wissens ist eine solche Hetzjagd nicht erlaubt, schreibt sie. Gleichzeitig beklagt Flora Schumann in dem Brief, die Bewohner des Dorfes seien vorher - mit Ausnahme des zufällig entdeckten Schildes Vorsicht Treibjagd! Lebensgefahr - nicht über die Treibjagd informiert worden, obwohl sich auf der betreffenden Weide täglich Kinder mit Pferden aufhielten.
Christoph Keller, zuständiger Jagdleiter und Organisator der Drückjagd im Bereich Giekau, wies die Kritikpunkte deutlich zurück. Auf Nachfrage der Kieler Nachrichten stellte er klar, das leichte und wendige Quad sei lediglich eingesetzt worden, um erlegtes Wild zu bergen. (...)
Wir haben an allen Straßen im potenziellen Gefahrenbereich große Hinweisschilder als Warnung aufgestellt. Zusätzlich sorgten die Feuerwehren aus Engelau und Giekau mit Blaulicht auf ihren Fahrzeugen auf der L 259 für Aufmerksamkeit bei Autofahrern. Und zusätzlich wurden noch während der beiden Stunden auf einem 400 Meter langen Streckenabschnitt bei Ölböhm Warndreiecke mit dem Hinweis 30 km/h aufgestellt. Mehr können wir nicht tun. Im übrigen müsste bekannt sein, dass in diesen Wochen überall im Land Jagden stattfinden und deshalb verstärkt mit aufgescheuchtem Wild gerechnet werden muss, erklärte Christoph Keller. (...) Für solche Jagden sind übrigens keine behördlichen Genehmigungen oder Anzeigen erforderlich. Das bestätigte auch der Leiter des Ordnungsamtes im Amtsbereich Lütjenburg, Michael Landschof. Dafür sind die Revierinhaber selbst verantwortlich.
Quelle: Kieler Nachrichten, 9.12.2009 (Auszug)
Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis
11.12.2009 | 12:35 Uhr POL-REK: Jäger bei einem Jagdunfall schwer verletzt - Erftstadt-Liblar
Erftstadt-Liblar (ots) - Durch einen Schuss, der sich vermutlich beim Entladen seines Gewehrs löste, erlitt ein 46-jähriger Jäger am Donnerstagvormittag (10. Dezember) schwere Verletzungen. Jäger der Jagdgesellschaft bargen den 46-Jährigen aus einem Hochsitz in der Nähe des Donatussees.
Die Jagdgesellschaft befand sich auf einer Ansitztreibjagd. Als die Jagd gegen 11.45 Uhr zu Ende war, wollte der 46-Jährige nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen sein Gewehr entladen. Dabei löste sich ein Schuss und verletzte ihn schwer. Der 46-Jährige informierte ein Mitglied der Jagdgesellschaft, der den Verletzten gemeinsam mit weiteren Jägern aus dem Hochsitz barg. Ein Rettungswagen brachte den 46-Jährigen in eine Universitätsklinik.
Die Polizei stellte das Gewehr sicher und nahm die Ermittlungen zur Unglücksursache auf.
Rehwildfütterung
Querschnittsgelähmt
Deutschland sucht den Superstar
Schrot im Kopf
Bärentöter gefasst
7.12.09: Bärentöter gefasst
Kärntner Bärenwilderer ausfindig gemacht
Jener Mann, der den Bären "Roznik" illegal abschoss, dürfte gefasst worden sein. Die Ergreiferprämie betrug 10.000 Euro.
Roznik wurde in einem Bach entsorgt
Die Tötung des kärntnerisch-slowenischen Bären Roznik dürfte aufgeklärt sein, wie der ORF meldet. Es gibt einen Tatverdächtigen aus dem Raum Bad Eisenkappel. Der Wilderer habe den Bären im Sommer illegal abgeschossen, wie aus Zeugenaussagen hervorgeht. Der Kadaver war im slowenischen Logartal aufgefunden worden, der Mann hatte den Körper einfach in einem Bach entsorgt. Zuvor hatte er Kopf und Tatzen abgetrennt, das Fell fachmännisch abgezogen. Die tödliche Kugel dürfte vor der Entsorgung noch entfernt worden sein. (...)
Quelle: Kurier, 7.12.2009
Anmerkung: Laut Presseberichten hatte der Bärentöter einen Jagdschein.
Einige Beispiele wie sich Jäger frönen bei ihrem perversen Gehabe
Waschbär
Rosinen für Marder &Co
Helden unter sich
Aktuell: Jagdgegner kurz vor dem Ziel! Liebe Freundinnen und Freunde einer Natur ohne Jagd, die Beschwerde eines unfreiwilligen Jagdgenossen aus Deutschland ist von dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) angenommen worden! Dies ist ein sehr gutes Zeichen, denn die meisten Beschwerden werden – mangels Erfolgsaussichten – vom Europäischen Gerichtshof vorab zurückgewiesen. Zunächst hat nun die Bundesrepublik Deutschland bis Mitte März 2010 Gelegenheit, zu der Beschwerde Stellung zu nehmen. Anschließend – also noch 2010 – kann mit einer Entscheidung in Straßburg gerechnet werden. Mit einem Sieg des Grundstückseigentümers, der vor dem höchsten europäischen Gericht dagegen klagt, dass Jäger auf seinem Grund und Boden gegen seinen Willen die Jagd ausüben dürfen, wäre ein großes Ziel erreicht! Endlich könnte für Wildtiere Raum geschaffen werden, wo sie nicht bejagt werden dürfen. Denn Grundstückseigentümer, die nicht wollen, dass auf ihren Grund und Boden gejagt wird, könnten dann aus der menschenrechtswidrigen Jagdgenossenschaft austreten. Wir schauen nun alle gespannt nach Straßburg zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der schon 1999 im Fall einer Klage gegen Frankreich und 2007 gegen Luxemburg entschieden hat, dass die zwangswese Mitgliedschaft von Grundeigentümern in Jagdgenossenschaften gegen die Menschenrechte verstößt. Halten wir gemeinsam die Daumen!
6.12.09: Schlug Jäger auf Friedhof zu? Ein Jäger stand am Donnerstag vor dem Obergericht Nidwalden. Er soll einen anderen Jäger auf dem Friedhof Hergiswil mit der Faust verletzt haben.
Passiert ist der Vorfall am 17. August 2007, morgens um 8 Uhr. Die Kirchenglocken läuten friedlich, als sich zwei leidenschaftliche Jäger auf dem Friedhof von Hergiswil treffen. Nach einem kurzen, aber heftigen Wortwechsel mit Schimpfworten der übleren Sorte gehen sie wieder auseinander. Der eine Jäger verlässt den Friedhof, der andere bleibt verletzt zurück: mit Nasenbluten, Blutergüssen in der Oberlippe, Schwellungen, einer Prellung im Oberkiefer und Schwindel. Der verletzte O. P.* sagt danach aus, sein «Jägerkollege» C. L.* habe ihn mit einem Faustschlag niedergestreckt. Der Angeklagte C. L. jedoch erklärt bei der Einvernahme gemäss Polizeiprotokoll: «Ich schwöre, ich habe ihn nicht angefasst.»
Erstinstanzlich verurteilt Das Kantonsgericht hatte ihn in einem Indizienprozess bereits der einfachen Körperverletzung für schuldig befunden.
Quelle: http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/zentralschweiz/nidwalden/detail.htm?client_request_className=NewsItem&client_request_contentOID=327788
Ostwestfalen: Postbote wird bei Jagdunfall ins Gesicht getroffen
Zu einem Jagdunfall kam es im Kreis Gütersloh, wo ein 28-jähriger Postbote von einer Schrotladung ins Gesicht getroffen wurde.
Ein 70-jähriger Jäger war auf der Jagd nach einem Hasen, als er einen Schuss abfeuerte aber den Hasen verfehlte. Die Schrotladung landete in einem Acker, wo sie wahrscheinlich von einem Stein abprallte.
Der 28-jährige Postbote saß in seinem Auto und wurde von einem Querschläger im Gesicht getroffen, weitere Kugeln trafen das Auto.
Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=803333
4.12.09: Jäger stirbt während Treibjagd Vermutlich gestürzt
Jäger stirbt während Treibjagd
Hohen Wangelin/Neubrandenburg . Ein 82-jähriger Jäger ist während einer Treibjagd im Müritzkreis bei Hohen Wangelin gestorben. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, fanden die Jäger ihren Waidgenossen am Donnerstag nach der Jagd leblos unter einem Hochsitz. Nach Ermittlungen der Polizei ist der Mann vermutlich gestürzt. Der Verdacht einer Straftat bestehe nicht, hieß es. (dpa/mv)
Quelle: Hamburger Abendblatt, 4.12.2009
4.12.09: Tragischer Unfall
Tragischer Unfall mit tödlicher Folge: Ein Jäger (73) fuhr beim Bötzsee (Brandenburg) gegen einen Baum
Vorbeifahrende Autofahrer entdeckten den verunfallten Geländewagen neben der Straße, doch es war zu spät: In einem Wald am Bötzsee (bei Strausberg) ist am Donnerstagnacht ein Jäger bei einem Unfall gestorben.
Der 73-Jährige war mit seinem Geländewagen von einem Waldweg abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann schon tot. Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer einen Herzinfarkt erlitten hat. Die Todesursache wird aber erst die Obduktion klären.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.
Quelle: BZ online, 4.12.2009
Illegale Greifvogelmord geht weiter
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28.11.09: Hund in Falle Grässliche Falle
(...) Während eines unbeschwerten Spaziergangs wollte Peter W. (49) mit Freunden, Kindern und dem Hund einer Bekannten den herbstlichen Sonnenuntergang genießen.
Plötzlich zerriss ein erbärmliches Winseln die abendliche Idylle auf dem Römerweg, nahe der Hohen Wand. "Nur wenige Meter neben dem Feldweg war der Hund mit dem Kopf in ein Fuchseisen geraten. Mit vereinten Kräften konnten wir 'Sammi' vor dem Ersticken retten", so der Familienvater.
"Auch meine kleine Tochter war mit von der Partie. Nicht auszudenken, wenn sie in das Eisen getappt wäre.", so Peter W., der nun Anzeige erstattete.
Quelle: Kronen Zeitung Österreich, 28.11.2009 (Auszug)
Wolfsabschuss: Jäger in Dannenberg verurteilt
Die Tat liegt fast zwei Jahre zurück. Im Wald bei Gedelitz erschossen Jäger einen freilebenden Wolf. Gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft legten die beiden beteiligten Jäger Einspruch ein. Nach fast zwei Jahren endete nun vor dem Amtsgericht Dannenberg der Prozess.
(...) Trotz einiger Unklarheiten ergab sich aus der Beweisaufnahme folgendes: Während einer Gesellschaftsjagd am 15. Dezember 2007 hatte Heinrich W. gemeinsam mit dem Mitangeklagten Heinrich H. in der Forst Gedelitz einen streng geschützten, etwa zweijährigen gesunden Wolf getötet. Der erste Schuss, dessen Urheberschaft nicht geklärt werden konnte, riss dem Tier eine halbe Vorderpfote weg. Dies war keinesfalls tödlich, das hätte der Wolf auskurieren können, konstatierte die Sachverständige Veterinärin Dr. Birgit Mennerich-Bunge. H. schoss dem Tier dann einen Teil seines Rückenmarks weg. Um ihn nach eigenen Angaben von seinem Leid zu erlösen, schoss der Angeklagte W. dem Tier dann noch die halbe Schnauze weg. Bei Jagdende - nach über drei Stunden - lebte der Wolf immer noch und wurde erst dann mit zwei Schüssen getötet. (...)
Quelle: wendland-net.de, 26.11.2009 (Auszug)
26.11.09 Jäger schieß Schaf
Jäger beißt Mann beim Streit in Hand
Neuzelle (dpa/bb) - Ein Jäger hat bei einem Streit im Wald bei Neuzelle (Oder-Spree) einen Spaziergänger geschlagen und in die Hand gebissen. Der 42-jährige Spaziergänger hatte den 68 Jahre alten Jäger zur Rede gestellt, weil dieser mit seinem Wagen beinahe einen seiner beiden Hunde überfahren habe. Beide gerieten in Streit, wie die Polizei berichtete. Dabei soll der Jäger gedroht haben, den Mann über den Haufen zu schießen. Der 42-Jährige habe einen Faustschlag ins Gesicht bekommen. Außerdem habe der Jäger ihm beim Abwehren weiterer Schläge in die Hand gebissen. Die Polizei stellte in der Wohnung des Jägers seine Jagdwaffen und die Waffenbesitzkarte sicher.
erschienen am 26.11.2009
25.11.09: Schoss Jäger Auto? Mysteriöser Schuss auf parkendes Auto in Kobersdorf
Eine unangenehme Überraschung hat Dienstag früh ein Autobesitzer in Kobersdorf (Bezirk Oberpullendorf) erlebt, als er seines Autos ansichtig wurde: Vermutlich gegen 8 Uhr früh hatte nämlich ein Unbekannter einen Schuss auf den vor der Garage geparkten Pkw abgegeben.
Das Projektil verursachte in der Beifahrertür über dem Türgriff ein Loch mit einem Durchmesser von elf Millimetern (...)
Pkw-Attacke durch Jagdunfall? Die Kugel selbst wurde im Inneren der Tür gefunden. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt, die Polizei ermittelt natürlich trotzdem. Für eine gezielte Schussabgabe auf den Wagen gibt es kein Indiz, dafür spricht einiges für eine Art Jagdunfall: Im hinteren Teil des zum Haus gehörenden Gartens befindet sich laut Exekutive nämlich eine Futterstelle für Wildtiere.
Quelle: Krone Österreich, 25.11.2009 (Auszug)
25.11.09: Ermittlungen nach tödlichem Schuss Gewehr-Patrone gefunden
JAGDUNFALL Ermittlungen der Polizei nach tödlichem Schuss dauern an
/IMSWEILER/WORMS (rpk). Die Nachforschungen der Kriminalpolizei im Zusammenhang mit dem tragischen Jagdunfall in der vergangenen Woche in der Gemarkung Imsweiler im pfälzischen Donnersbergkreis, bei dem ein 71 Jahre alter Mann aus Offstein ums Leben gekommen war, dauern an. Wie das zuständige Polizeipräsidium in Kaiserslautern informiert, wird weiter gegen einen in Darmstadt (Südhessen) wohnenden, 61 Jahre alten Jäger wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Er hatte bei einer Treibjagd nach Wildschweinen auf dem Terrain von zwei Wormser Jagdpächtern versehentlich seinen Kollegen erschossen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte der Darmstädter erst ein rennendes Wildschwein verfehlt, dann die Waffe dem in den Wald flüchtenden Tier nachgezogen und einen zweiten Schuss abgegeben. Dabei sei dann der etwa 80 Meter entfernt postierte 71-Jährige aus Offstein tödlich getroffen worden. (...)
Quelle: Wormser Zeitung, 25.11.2009 (Auszug)
24.11.09: Mord an Ehefrau Jäger verurteilt 20 Jahre Haft für Mord an der Ehefrau
Ein 65-jähriger Jäger ist am Dienstag am Landesgericht St. Pölten wegen Mordes an seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau rechtskräftig zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt worden. Obwohl der Verteidiger auf "Totschlag" plädiert hatte, nahm er wie die Staatsanwältin das Urteil an.
Der Jäger hatte seiner 57-jährigen Frau am 15. Juni 2008 aufgelauert und sie in ihrem Pkw mit einer Schrottflinte erschossen. Anschließend verschanzte sich der 65-Jährige in seinem Bauernhaus, das rasch von Cobra-Beamten umstellt wurde. Der Jäger erschoss einen Diensthund, der auf ihn zustürmte. Erst Stunden später wurde er selbst von einer Kugel getroffen und überwältigt. (...)
"Kindheit voller Angst" Am Dienstag schilderte eine Tochter des Verurteilten vor Gericht eine Kindheit "voller Angst". Der älteste Sohn bezeichnete den Erziehungsstil von beiden Elternteilen als "eher autoritär". Rund zwei Wochen vor der Bluttat soll die Mutter ihrer ältesten Tochter gesagt haben, dass sie eine Scheidung "nicht überleben" werde. (...)
Das spätere Opfer war Ende 2005 aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Auslöser waren körperliche Übergriffe. So habe der Vater seine Frau an den Haaren durch das Haus gezogen. Sie hätte es so lange bei ihm ausgehalten, weil er immer zu ihr gemeint habe: "Wenn du geht, gehst du nicht weit", wiederholten die Töchter eine Aussage ihres Vaters. (...)
Quelle: Krone Zeitung Österreich, 24.11.2009 (Auszug)
23.11.09: Wildunfälle durch Jagden Hirsch-Unfall: Jäger warnen vor aufgescheuchtem Wild (Anmerkung: Wodurch wurde denn das Wild aufgescheucht...?)
Pasewalk/Parchim (dpa/mv) - Aufgescheuchtes Wild gefährdet derzeit stärker als sonst Fahrzeuge und ihre Insassen auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern. Ursache sind Gesellschaftsjagden, die von November bis Januar verstärkt stattfinden, erklärte am Montag der Landesjagdverband in Pasewalk. Anlass für die Warnung war ein Unfall am vergangenen Freitag zwischen Dargelütz und Parchim. Dort war ein Rothirsch während einer Jagd in einen Pkw gelaufen. Das Tier starb, am Auto entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt. Fahrzeugführer sollten auch tagsüber verstärkt auf die Wildwechsel- Schilder und zusätzliche Jagd-Beschilderung achten, hieß es. Quelle: dpa, 23.11.2009
Außer Kontrolle: Jagdhunde reißen drei Schafe
Trier (aho) Zwei Jagdhunde haben am vergangenen Freitag in Trier-Euren drei Schafe gerissen. Das teilte heute die Polizeidirektion Trier mit. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei fand zu diesem Zeitpunkt eine Treibjagd im Bereich des Hospitienwaldes statt. Offensichtlich waren die beiden Jagdhunde dort zur Treibjagd eingesetzt. Auf einer Weide, die an den Hospitienwald angrenzt, befanden sich zu diesem Zeitpunkt fünf Schafe. Die beiden Jagdhunde gelangten auf die Weide und verletzten drei Schafe durch Bisse. Zwei der Schafe wurden so stark verletzt, dass diese von einem Veterinär eingeschläfert werden mussten.
Den 35-jährigen Hundehalter aus der Verbandsgemeinde Saarburg erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, so die Polizei in einem Bericht.
Quelle: AHO, 23.11.2009
Jäger erschießt irrtümlich zwei Rinder
Breckerfeld. Den besten Erfolg bei der Jagd auf Wildschweine versprechen bei der Einzeljagd die Ansitze in den Nächten vor und nach dem Vollmond. Aber nicht alles ist Wild, was das Jägerauge im Dunkeln erblickt. In Breckerfeld erlegte ein Jäger statt der Wildschweine zwei ausgewachsene Rinder. Nach der Entdeckung seiner Fehlschüsse informierte der Schütze umgehend den Besitzer der Rinder. (...)
Jagdschein und Waffenbesitzkarte entzogen
Ingo Niemann, Sprecher der Kreisverwaltung: Unser Amtstierarzt hat nach seinem Ortstermin auf dem Hof des Breckerfelder Bauern unmittelbar die Untere Jagdbehörde eingeschaltet. Diese handelte unverzüglich. Dem Schützen wurden der Jagdschein und die Waffenbesitzkarte entzogen. Seine Waffen musste der Mann sofort abliefern. (...)
Quelle: DerWesten, 19.11.2009 (Auszug)
9.11.09: Jäger abgestürzt
Jäger in Not: Rettung mit dem Flaschenzug
Zu einer spektakulären Rettungsaktion kam es am Sonntag im Kaisertal. Ein 27-jähriger Berufsjäger verletzte sich am Knöchel und musste per Flaschenzug gerettet werden.
Ebbs - Die Jagd verlief für einen 27-jährigen Berufsjäger am Sonntag erst sehr erfolgreich. Er war mit seinem Jagdherrn im Kaisertal im Bereich "Hinterbärenbad" unterwegs - und konnte dabei eine Gämse erlegen. Doch die Bergung der Gämse wurde dem Jäger zum Verhängnis. Er musste dabei einen steilen Graben queren - und rutschte dabei auf einem nassen Baumstamm aus. Dabei verletzte sich der Mann am rechten Knöchel so schwer, dass an eine selbstständige Rückkehr nicht zu denken war. (...) Mit einem Flaschenzug wurde der Verletzte aus seiner misslichen Lage befreit. Anschließend wurde er auf einer Gebirgstrage 400 Meter aus dem unwegsamen getragen und schließlich in das Bezirkskrankenhaus Kufstein eingeliefert.
Quelle: tt.com, Tirol, 9.11.2009 (Auszug)
5.11.09: Hund statt Wildschwein erschossen
Weilerbach Weil er angeblich für ein Wildschwein gehalten wurde, ist ein Labradorhund im pfälzischen Weilerbach von Jägern erschossen worden. Ein 48 Jahre alter Mann war am Abend mit seinem Hund auf einem Waldweg unterwegs, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Plötzlich fielen Schüsse, der Hund wurde getroffen. Die Jäger behaupteten, auf ein Wildschwein geschossen zu haben, das auf dem Waldweg hin und her gelaufen sei. Wie es zu der Verwechslung kommen konnte, sollen weitere Ermittlungen klären.
Quelle: Rhein-Zeitung, 5.11.2009
5.11.09: Modellfluglärm - Jäger rastet aus Modellfluglärm: Jäger nahm Auto als Waffe
Weil er sich durch Flugübungen mit einem Modellhubschrauber gestört gefühlt hat, ist ein 61-jähriger Jagdpächter in Mannersdorf ausgerastet. Der Mann fuhr den Lärmverursacher zweimal mit seinem Wagen an. Danach wurde gerauft.
Quelle: ORF, 5.11.2009
4.11.09: Jäger holt Gewehr Hund beißt Mädchen, Jäger holt Gewehr
Steinhöring - Christian B. aus dem Landkreis Rosenheim war gerade von der Jagd gekommen. Er setzte sich mit seiner angeleinten Hündin beim Maibaumfest in Etzenberg, einem Ortsteil von Steinhöring, an die Bierbank und trank eine Maß Bier. Irgendwann lief eine 15-Jährige an ihm vorbei. Die Münsterländer-Hündin, eben noch unter dem Tisch, fiel das Mädchen plötzlich an, biss es in den Oberarm. Die 15-Jährige blutete, kam ins Krankenhaus und konnte aufgrund der Verletzungen eine Woche lang nicht in die Schule.
Christian B. wurde aufgefordert, seinen Hund wegzubringen und das Fest zu verlassen. Erstes tat er, zweiteres nicht. Er brachte seine Hündin ins Auto und ließ die Scheiben offen, damit das Tier keinen Hitzschlag bekam. Dann kehrte er zum Fest zurück, in der Hand sein Jagdgewehr, das er in einer Tasche aus dem Auto mitbrachte. Er setzte sich wieder an die Bank und aß seine Brotzeit. Gerade hatte es Zank wegen des Hundes gegeben, jetzt hatte der Jäger eine Waffe dabei. Einem Verantwortlichen des Festes wurde es mulmig. Er rief die Polizei. Sie stellte bei Christian B. 1,6 Promille Alkohol fest. (...)
Der Angeklagte kann aus guten Gründen freigesprochen werden, sagte sein Anwalt. Er habe nicht selbst gebissen, man könne nicht allen Hunden Maulkörbe verpassen, zudem sei es kein allzu fester Biss für eine Münsterländerin gewesen. Amtsrichter Otto Kick sah das anders: Er verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 4050 Euro (90 Tagessätze á 45 Euro) wegen fährlässiger Körperverletzung und unerlaubten Führens einer Waffe bei einer öffentlichen Veranstaltung.
Quelle: Münchner Merkur, 4.11.2009 (Auszug)
3.11.09: Ehefrau und sich selbst erschossen Mann erschießt Ehefrau und dann sich selbst
Mit einem Gewehr hat ein 54 Jahre alter Mann im mittelhessischen Haiger zunächst seine Ehefrau und dann sich selbst erschossen. Die Polizei vermutet hinter der Tat Beziehungsprobleme des Paares, wie die Ermittler gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft mitteilten.
Die Leiche des Schützen sei am Dienstagabend von einem Bekannten entdeckt worden, der den Mann besuchen wollte.
Tatwaffe in der Wohnung
Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 54-Jährigen und der neun Jahre jüngeren Ehefrau feststellen, die in der Küche gefunden wurde. Die Tatwaffe stellten Beamte in der Wohnung sicher. Sie war auf den Mann registriert.
Quelle: nachrichten.t-online.de, 3.11.2009
Beziehungsdrama in Haiger
Haiger: Am heutigen Tage kam es in Haiger offensichtlich zu einem Beziehungsdrama, in dessen Verlauf nach dem bisherigen Ermittlungsstand ein 54-jähriger Mann seine 45-jährige Ehefrau erschossen hat.
(...) Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sichert derzeit die Spuren am Tatort. Dabei wurde auch die mutmaßliche Tatwaffe aufgefunden und sichergestellt. Es handelt sich um eine Langwaffe, für die der 54-Jährige offensichtlich eine Waffenbesitzkarte hatte.
Die Ermittler gehen nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der Mann zunächst seine Frau und im Anschluss sich selbst in der Küche des Einfamilienhauses umgebracht hat. Als Motiv für die Tat scheinen Beziehungsprobleme in Frage zu kommen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Dillenburg (ots) Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Limburg Zweigstelle Wetzlar und der Polizeidirektion Lahn-Dill, 3.11.2009 (Auszug)
2.11.09: Bei Treibjagd angeschossen Mann bei Treibjagd durch Schuss verletzt
Milower Land (dpa/bb) - Während einer Treibjagd in einem Waldgebiet im Milower Land (Havelland) ist ein Mann durch einen Schuss verletzt worden. Der 35-Jährige war als Treiber eingesetzt, konnte aber bisher noch keine Angaben zum Unfallhergang machen, teilte die Polizei am Montag mit. Da bei der Befragung der Beteiligten der Schütze nicht ausfindig gemacht werden konnte, stellten die Beamten alle Waffen der anwesenden Jäger sicher. Weitere Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei. Der 35-Jährige erlitt bei dem Vorfall am Sonntag eine Verletzung am Bein.
Quelle: WELT.de, 2.11.2009
Vermutlich ein Tellereisen durchtrennte das vordere Bein von Kater Rocco aus Steinförde
14.10.09
9.10.09: Förster zielt auf Jäger Förster zielt auf Jäger und trifft Hochsitz
Freyung - Mit einer drastischen Methode ist im Bayerischen Wald ein Förster gegen einen Jäger vorgegangen. Der 47-jährige Förster aus dem Landkreis Freyung-Grafenau schoss mit seinem Gewehr auf den Hochsitz des Jägers. Der Waidmann war zwar bei der Tat in der Nähe, saß allerdings nicht auf seinem Jägersitz. Der Schuss hätte den Jäger sonst vermutlich direkt im Kopf getroffen. Wegen der Dämmerung soll der Förster nicht genau gesehen haben, ob jemand auf dem Hochsitz war oder nicht. (...)
Quelle: Frankenpost, 9.10.2009 (Auszug)
6.10.09:
Jäger erschießt aus Versehen Enkel
Paris. (dpa) Bei einer Hasenjagd hat ein 70-jähriger Franzose seinen 16-jährigen Enkel aus Versehen erschossen. Der Jugendliche wurde am Sonntag auf einem Feld bei Theuville in den Bauch getroffen. Er sei auf dem Weg ins Krankenhaus im nahen Chartres gestorben, berichtet die Nachrichtenseite larep.com (Dienstag). Der Unglücksschütze wurde nach einem Verhör auf freien Fuß gesetzt. Am gleichen Tag hatte ein Jäger bei Pontarlier in den französischen Alpen mit einer einzigen Kugel einen 86-jährigen Jagdgefährten und dessen Hund erschossen. Der Todesschütze gab an, einen Fasan gesehen zu haben. Stattdessen traf er einen anderen Jäger, der mit seinem Hund auf dem Arm aus einem Gehölz trat. In Frankreich kommt es immer wieder zu Jagdunfällen. Allerdings kommen jährlich immer weniger Menschen auf der Jagd um Leben. In der vergangenen Saison 2008/09 starben 15 Menschen bei 163 Unfällen mit Schussverletzungen. 2006/07 waren es 24 Tote gewesen. Vor zehn Jahren gab es noch 40 Tote bei 259 Jagdunfällen.
Quelle: Generalanzeiger Bonn, 06.10.2009
Jäger bedrohte mit seiner Flinte einen Hundebesitzer
In Enkenbach-Alsenborn (Kaiserslautern) wurde am vergangenen Freitag ein 28 Jahre alter Mann, der mit seinen Vierbeinern spazieren ging, von einem 69-jährigen Jäger bedroht.
Angeblich richtete der Jäger währenddessen seine Flinte gegen den Spaziergänger. (...)
Quelle: shortnews.de, 5.10.2009 (Auszug)
TBC-Alarm bei Rotwild
Ungenießbar! Tbc häuft sich bei Rotwild Tuberkulose-Alarm in bayrischen Wäldern - ... es ist Jagdhauptsaison, aber ein Teil des Rotwildes ist mit Tuberkulose infiziert. (...)
KLAGENFURT. Die Gewehre werden schussbereit gemacht, das Tarn-Outfit noch einmal gereinigt - die Jagdsaison in den heimischen Wäldern hat begonnen. Lange dauert es also nicht mehr, und die Gastwirte locken mit köstlichem Wildbraten. Doch in Bayern geht die Angst um - vermehrt treten Tbc-Erkrankungen beim Rotwild auf. (...)
"Noch bevor der Schuss fällt, muss ein Jäger auf Auffälligkeiten achten. Ist das Tier erlegt, sind Kontrollen im Körper aber immer noch nicht verzichtbar. Wenn einem Beschauer etwas seltsam vorkommt, zieht er einen Veterinär zurate", erklärt ein Experte. Wie ist das bei Fleisch, das für den privaten Gebrauch gedacht ist? "So hungrig kann heutzutage niemand sein, dass er seine Gesundheit riskiert und unkontrolliertes Fleisch isst", so der Fachmann.
Quelle: "Neue Kärntner Tageszeitung", 26.09.2009 (Auszug)
Hund mit Fuchs verwechselt: Jäger verliert Jagdschein
Leipzig (dpa/sn) - Ein Jäger, der einen Hund mit einem Fuchs verwechselt, büßt zu Recht seinen Jagdschein ein. Das hat das Verwaltungsgericht Leipzig vorläufig entschieden und den Antrag eines 70-Jährigen abgelehnt, der sich gegen die sofortige Einziehung seines Jagdscheins gewandt hatte. Der Mann hatte im Januar vom Hochsitz aus einen Golden Retriever erschossen. Er habe den Hund für einen Fuchs gehalten, rechtfertigte er sich. Der zuständige Landkreis Leipzig zog den Jagdschein ein. Es bestehe die Gefahr, dass der Mann künftig «leichtfertig» mit Waffen und Munition hantiere. Eine endgültige Entscheidung stehe noch aus, teilte das Gericht am Freitag mit.
Quelle: bild.de, 18.9.2009
12.09.09 Mein neuer Chef ist Schütze und das schon viele, viele Jahre. Er meinte das 3 Jäger bei ihnen im Verein sind (seine Aussage): "Die alle nicht schießen könnten!" Wollte die Namen wissen. Er grinste und sagte, das er mir das nicht sagen kann/will. Er weiß mitlerweile wer ich bin, hat aber nichts dagegen ;-) Er wollte mir das besser erklähren, aber ich sagte das mich das nicht so genau interessiert. Rege mich sonst nur unnötig auf.
Er meinte auch das 2 dieser Jäger eine 45er Magnum hätten, die sie mal mitgebracht hätten. Kurzwaffen sind jedoch nur für die Nachsuche, wozu man sicher keine solch übertriebene Kanone braucht. Er machte sich also schon vor mir Gedanken darüber und da er das Wort "Nachsuche" kennt, hört er wohl so einiges von den Jägern....
10.9.09: Jogger fühlten sich unter Beschuss Jäger erlegt bei Oberhinkofen Reh - Gruppe Jogger fühlt sich unter Beschuss
Der Schuss eines Jägers hat im Landkreis Regensburg vier Jogger fast zu Tode erschreckt. Sie liefen am Dienstag Abend bei Oberhinkofen an einem Jägerstand vorbei, als der Schuss fiel. Weil die Jogger den Eindruck hatten, als sei die Kugel direkt durch ihre Gruppe hindurchgegangen, holten sie die Polizei. Die Beamten aus Neutraubling stellten jedoch fest, dass der Jäger in eine ganz andere Richtung gezielt und etwa 70 Meter weit entfernt ein Reh getroffen hatte. (...)
Quelle: www.charivari.com, 10.09.2009 (Auszug)
10.9.09: Unfälle bei Maisjagden Kein blinder Aktionismus bei Maisjagden
Mit der beginnenden Maisernte werden auch wieder zahlreiche Jagden am Feldrand angesetzt, um das Schwarzwild in den Griff zu bekommen. (...) Doch schon allein aufgrund des hohen Bewuchses sind solche Jagden unübersichtlich. Fehlt dann noch eine klare Jagdleitung und kommt Übereifer einzelner Hitzköpfe hinzu, sind Unfälle vorprogrammiert.
Besondere Brisanz erhält das Thema, wenn Erntefahrzeuge ins Spiel kommen. So soll es bereits Hächslerfahrer geben, die sofort das Feld verlassen, wenn sie einen Jäger erblicken. Allein in Mecklenburg-Vorpommern hätten sich im vergangenen Jahr 30 Jagdunfälle allein bei Maisjagden ereignet, sagt Berufsjäger Helmut Hilpisch aus Kirchen in Rheinland-Pfalz. Weit höher sei die Zahl der Beinahe-Unfälle. Daher erlaube Mecklenburg-Vorpommern diese Jagdart nur noch mit Drückjagdböcken, wo von oben geschossen wird. Jäger auf dem Häcksler seien auf jeden Fall tabu.
Weitere Ursachen für Unfälle sind laut dem Wochenblatt: fehlende bzw. mangelhafte Planung und Organisation der Jagd, falsches Abstellen der Schützen, Jagd während der Maisernte, mangelhafte Jagddisziplin, unerlaubte Schussabgabe von außen in den Mais und Abschussvorgaben. (...)
Quelle: www.topagrar.com, 10.9.2009 (Auszug)
Hunde-Abschuss ohne Folgen: Ermittlungen eingestellt
Wagun/Neubrandenburg (dpa/mv) - Der umstrittene Abschuss eines Hundes im Mai bei Wagun (Kreis Demmin) bleibt für einen Jäger aus Neukalen vorerst ohne Folgen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen «nicht hinreichenden Tatverdachts» eingestellt, sagte ein Behördensprecher am Dienstag der dpa. Der Fall hatte bei Tierschützern für Aufregung gesorgt, da der Hund mit seinem Herrchen auf einem Abendspaziergang war. Zudem würden immer häufiger Jäger völlig unnötig auf Hunde schießen, wurde moniert. Den Ermittlungen zufolge soll der Halter aber den Border-Collie nicht ständig im Blick gehabt haben.
Quelle: Ostsee-Zeitung, 8.9.2009 ____________________________
Verurteilt
am gestrigen 3. September hat das Landgericht Aachen einen Jäger zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen á 30 Euro verurteilt. Der Richter sah es als erwiesen an, dass der 66jährige Landwirt im Januar 2007 eine illegale Habichtfalle aufgestellt und einen Mäusebussard mit einem vergifteten Köder getötet hatte. Es handelt sich um eine weitgehende Bestätigung des Urteils gegen den Jäger aus erster Instanz, in der das Amtsgericht Aachen ihn bereits im Dezember 2008 zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen á 50 Euro verurteilt hatte. Dem Mann, dessen Jagdschein für die Dauer des Verfahrens von der Kreisverwaltung eingezogen wurde, droht nun der endgültige Verlust seiner Jagderlaubnis und des von ihm gepachteten Revieres bei Disternich (Kreis Düren, NRW)!
4.9.09: Gefährlicher Schuss Jäger knallt Rehkitz in fremdem Garten ab
Ein Obersteirer hat mitten auf seinem eigenen Grundstück im Bezirk Liezen einen wohl unvergesslichen Schock erlitten. Als der Mann gerade im Garten eingenickt war, wurde er plötzlich von einem Schuss aus dem Schlaf gerissen. Wie der Grundbesitzer gegenüber der "Steirerkrone" berichtete, schlug das Projektil nur ein paar Meter neben ihm ein. Ein Waidmann hatte auf ein Rehkitz geschossen - und getroffen.
"Ich bin jetzt noch geschockt", erzählte der betroffene Besitzer des ein Hektar großen Grundstücks am Donnerstag im Gespräch mit der "Steirerkrone". "Auf meine Wiese ist immer eine Rehmutter mit ihren Kitzen gekommen. Es war die größte Freude, die Tiere zu beobachten..."
"Ich dachte, auf mich wird geschossen!"
Beobachtet hatte der Grundbesitzer auch an jenem Tag: "Ich lag in meinem Garten und bin kurz eingenickt. Auf einmal fiel ein Schuss. Mein erster Gedanke war Flucht! Ich dachte, auf mich wird geschossen!" Dann hörte er ein Wimmern und sah das Kitz im Gras liegen - angeschossen und sterbend. Da tauchte auch schon der Schütze auf, forderte die Herausgabe des Tieres. "Ich war entsetzt", so der Steirer.
"Jäger handelte rechtens"
Der Grundbesitzer wollte den Vorfall anzeigen. Doch er wurde darüber informiert, dass eine solche Vorgehensweise gar nicht verboten ist. (...) Auf fremden Grundstücken Wildtiere zu schießen ist laut Jagdgesetz legal, solange der betreffende Grund zum "Gemeindejagdgebiet" gehört. (...)
Quelle: Krone-Zeitung, Östereich, 4.9.2009 (Auszug)
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