| Frischling |
Frischlinge hatten wir im vergangenen Jahr einige vergiftete Jungtiere. Vermutllich vergiftet weil sie zu nahe an die Wohnsiedlungen kommen. Allerdings sind dies Neubaugebiete unmittelbar an den Wald grenzend.
Schwarzwild/Wildschweine
Wildschweinabschuss ist heute schon hohe Mathematik
Der Eingriff in den Schwarzwildbestand wird am besten nach den Grundregeln des Lüneburger Modells vorgenommen. Dieses Bejagungsmodell orientiert sich an Abläufen in einer vom Menschen nicht oder wenig beeinflussten Natur, in der energiesparendes Beutemachen höchste Priorität hat. 90 % des Schwarzwildabschusses sollen aus der Jugendklasse entnommen werden und zwar etwa 75 % Frischlinge und 15 % Überläufer. 10 % des Abschusses sollen aus der Altersklasse stammen, 5 % Keiler und 5 % Bachen. Das Lüneburger Modell ist ein Idealmodell und funktioniert mit den vorgegebenen Zahlen nur, wenn bei erwünschter Grundbestandshöhe der Zuwachs von der Gesamtzahl entnommen wird. Der Grundbestand kann je nach Region, Waldanteil und Wildschadenssituation zwischen einem und drei Stücken Schwarzwild je 100 ha Waldeinstandsfläche betragen.(Quelle:Saarjäger) Dabei können die Jäger teilweise nicht einmal eine Bache von einem Keiler unterscheiden Was bei einer Treib-und oder Hetzjagd zu beachten ist Schafft man es, die Rotten ungesprengt vor die richtig platzierten Schützen zu bringen, ist die biologisch richtige Selektion am leichtesten möglich.(Quelle:Saarjäger) Das heißt, die Rotte soll womöglich gemeinsam den Jägern vor die Flinte laufen
Wildschweinpopulation ist das Ergebnis jahrelanger unüberlegter Jagd
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