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Witas Newsticker  

Saarjäger wollen weiter Haustiere töten

In ihrer Stellungnahme zur Novellierung des neuen saarländischen Jagdgesetzes bestehen die Jäger auch weiterhin auf den Abschuss von Haustieren....

Jagd


Warum Orang Utas aussterben

Insbesondere die EU-Parlamentarier sollten sich diesen Film ansehen

Orang Utas


Wieder mal einen Hund erschossen

Warum Leon seinen Hund vermisst
Ein Jäger hat den zweijährigen Vierbeiner aus Kilianstädten wegen mutmaßlicher Wilderei erschossen

Hund erschossen


Ehemaligenjagd Linslerhof

07-12-13 ab 8.00 Uhr Mahnwache Linslerhof zur Jagd

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Steinmarder

Der Steinmarder ein lustiger Geselle und allein gehalten sehr schwer wieder aus der Menschenobhut zu lösen.

Deshalb ist es wichtig den Marder mit Artgenossen, gleichen Alters, zu halten bzw aufzuziehen. Diese noch

Liebkosungen im Spiel werden immer härter und dann sind sie nur noch in Handschuhen zu ertragen. Hier bei

Monika Schmitz und Familie aufgezogen und artgerecht in die Natur zurück geführt.

Es gibt manchmal Tiere die man nie vergessen kann wie diesen kleinen Marder

Der Steinmarder gehört zu der Gruppe der "Marderartigen" wie Fischotter, Dachs, Baummarder, Iltis, Hermelin und Mauswiesel. Er ist etwa so groß wie eine Katze, ist aber schlanker und leichtfüßiger. Der Steinmarder hat ein kakaofarbenes Fell mit einem weißen Kehlfleck, der gabelförmig nach unten bis zur Mitte der Innenseite der Vorderläufe ausläuft. Darin unterscheidet er sich vom Baummarder, der meist einen runden und goldgelben Kehlfleck besitzt und im Gegensatz zum Steinmarder ein kaffeebraunes Fell hat. Das gemeinsame Kennzeichen ist der lange, struppige Schwanz.

In sein Verbreitungsgebiet schließt der Steinmarder auch die Stadt mit ein. Als nachtaktives Tier lebt er häufig in unserer Nachbarschaft, ohne daß wir ihn zu Gesicht bekommen.

Der Steinmarder ist keineswegs der blutrünstige "Mörder", als der er immer noch fälschlicherweise dargestellt wird. Zwar kann er, wenn er in Geflügelställe eindringt, ganze Bestände auslöschen, aber er tötet nur so lange, wie das Geflatter als Beutefang-Auslöser wirkt. Einen sogenannten "Blutrausch" und ein "Aussaugen" der Beute gibt es nicht!

Ein großer Anteil der Nahrung besteht aus den verschiedensten Wild- und Gartenfrüchten, Kleintieren sowie viel Essbarem, das unsere städtische Umgebung hinterlässt. Der Steinmarder ist ein "Allesfresser"! Die Zusammensetzung seines Menüs ist aber vom Nahrungsangebot abhängig.

Steinmarder gehören zu den ältesten "Kulturfolgern". Sie hausten schon in den Städten und Dörfern des Mittelalters. Wir finden Steinmarder aber nicht nur im städtischen Bereich, sondern auch in den Dörfern, in der Feldmark und in den Wäldern.

Der Marder meidet freies Gelände. Am liebsten läuft er an Büschen entlang, die ihm bei Bedarf schnell Deckung bieten. Tagsüber schläft er in ausgesuchten Verstecken, den Tagesverstecken, die er innerhalb seines Lebensraumes abwechselnd nutzt. Sie können z.B. in Reisighaufen, Stallungen, Schuppen, aber auch in Wohnhäusern sein.

""

Steinmarder haben in den letzten Jahren scheinbar auch in der Stadt zugenommen. Wer allerdings eine Plage vermutet, nur weil sie häufig beobachtet werden oder weil es überall in der Nachbarschaft auf dem Dachstuhl poltert, der irrt. Steinmarder sind nämlich Einzelgänger, die ein festes Areal für sich beanspruchen, in dem sie keine Geschlechtsgenossen dulden.

Im Gegensatz zur Katze legen Marder, bei Erkundungsausflügen und zur Kontrolle ihrer "Streifgebietsgrenzen" erhebliche Strecken zurück. Um ihre Jungen zu versorgen, legte eine Fähe in Schleswig-Holstein in einer Nacht 14 km zurück. Auch wechseln Steinmarder häufig ihre Tagesverstecke. Die Anzahl der Beobachtungen, sonstiger Hinweise und daraus resultierender Belästigungen täuscht deshalb ein hohes Steinmardervorkommen vor.

Direkt über unseren Köpfen richtet der Steinmarder sein Quartier ein. Seine Anwesenheit wird zumeist gar nicht bemerkt, es sei denn, er macht mit Geräuschen auf sich aufmerksam. Viele Menschen denken dann, sie hätten Mäuse im Haus.

Als Visitenkarte hinterlässt der Steinmarder verschiedene Spuren.

Sein etwa 8-10 cm langer und 1-2 cm dicker Kot besteht häufig aus dicht zusammengedrehten Haaren, Federn oder Obstkernen und ist an einem Ende zu einer Spitze ausgezogen. Bisweilen sind im trockenen Sand oder Staub Abdrücke der Branten (Pfoten) zu finden.

Der Pfotenabdruck eines Steinmarders unterscheidet sich deutlich von dem einer Katze oder Maus. Mehl - auf den Dielen des Dachbodens ausgestreut - hilft Ihnen bei der Detektivarbeit.


Wenn Sie meinen, dass sich ein Steinmarder bei Ihnen als Untermieter eingeschlichen hat, müssen Sie nicht gleich in Panik geraten. Stellen Sie zunächst einmal fest, ob es sich bestimmt um einen Marder und nicht um andere "Hausgäste" wie z.B. Mäuse handelt.

Am häufigsten wird über Lärmbelästigungen geklagt. Denn Steinmarder poltern manchmal derart, dass ein Einbrecher im Haus vermutet wird. Hierin unterscheiden sie sich von den "ruhigeren" Mäusen. Die Lärmbelästigung ist aber nicht ständig vorhanden, da Steinmarder verschiedene Tagesverstecke benutzen.

Eine andere viel gehörte Klage betrifft den Gestank. Anhäufungen von Kot, Urin sowie Beuteresten können ihn verursachen.

Hin und wieder klagen Hausbewohner über an- oder durchgenagte Antennenkabel. Durchgebissene Gummi- und Kunststoffteile an Autos.

Kleiner Ratgeber bei Marderproblemen


Der enge Kontakt des Steinmarders zum Menschen kann zwangsläufig zu Problemen führen, die aber häufig mit Toleranz und gutem Willen gelöst werden können. Denn Steinmarder sind prächtige, aber für den, der ihr Verhalten nicht kennt, seltsame Tiere, die vielleicht sogar Ängste wecken.


Von April bis September ist die Zeit, in der die unbekannten Poltergeister auf sich aufmerksam machen und bei manchem für Schlafprobleme sorgen. Zu Anfang ist der Lärm auf die neugierigen Spiele und Ausflüge der aufwachsenden Jungen zurückzuführen. Später, im August, ist die Zeit der Paarung. Das Weibchen sucht das Männchen in seinem Quartier auf.  Es kommt zu heftigen, ausdauernden und lauten Paarungsspielen.

Auch Steinmarder mögen keinen Lärm. Sollten Sie sich durch den Marder belästigt fühlen, können Sie ihn u.a. durch ein in der Nähe seines Versteckes laut spielendes Radio in den frühen Morgenstunden - kurz vor Sonnenaufgang - davon abhalten, auf unbestimmte Zeit sein Tagesversteck aufzusuchen. Bis auf den Straßenlärm kehrt dann meistens die gewünschte Ruhe wieder ein.


Steinmarder sind so reinlich wie Katzen. Sie haben einen Schlafplatz, eine "Speisekammer", an der sie ihre Nahrung aufbewahren, und eine Stelle als "Toilette", an der sie ihren Kot deponieren. Da Steinmarder immer wieder dieselbe Stelle als Klo wählen, ist es ratsam, dort Zeitungspapier auszulegen, so dass der Kot rasch mit Hilfe der Zeitung beseitigt werden kann. Auf die neue Zeitungsunterlage muss anschließend wieder Kot gelegt werden, damit der Marder seine "Toilette" wiederfindet. In gut durchlüfteten Räumen ergeben sich aber kaum Geruchsbelästigungen. Dieses trifft auch auf Nahrungsdepots zu. Aber auch Marder mögen keine fremdartigen Gerüche. Toilettensteine, Mottenkugeln, parfüm- oder salmiakgeistgetränkte Watte, Haarspray u.a. veranlassen den Marder, seine Behausung für einige Zeit zu verlassen. Die Mittel müssen aber regelmäßig erneuert werden, wenn sie wirksam sein sollen.


Ein Haus marderfrei zu halten, ist sehr aufwendig. Die Anspruchslosigkeit in der Ernährung (er frisst vom Kaugummi bis zum Regenwurm alles), die Kletterfähigkeit, ein gutes Orientierungsvermögen und die Anpassungsfähigkeit an die jeweilige Umgebung haben es dem Steinmarder ermöglicht, praktisch alle Lebensräume vom Hochgebirge bis zur Großstadt Hamburg zu besiedeln. Ihm ist es gelungen, sich den für viele andere Tierarten gegenwärtig widrigen Umweltbedingungen anzupassen.

Warum der Steinmarder bevorzugt Wohnhäuser aufsucht ist unter anderem damit zu erklären, dass ihm derzeit fast ausschließlich nur noch die Wohnlichkeiten bleiben, die ihm der Mensch ließ. Dieses sind nicht mehr die schon 1864 von Brehm beschriebenen Scheuern, Ställe, alten Gemäuer, Steinhaufen oder Holzstöße, sondern sehr zum Leidwesen einiger Bürger die Dachböden, Dachschrägen, Dachabseiten, Deckenhohlräume und Blindböden. Sie bieten dem Marder die Strukturen, die er als Verstecke und Aufzuchtplätze braucht und kaum noch im Freien findet. Denn diese hat ihm der Mensch in seinem übersteigerten Ordnungs- und Reinlichkeitssinn, der vor keinem Garten und keiner Grünanlage halt gemacht hat, genommen. Wen wundert es da, dass Marder zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse gelegentlich auch die Motorräume der überall gegenwärtigen Autos aufsuchen.

Auf Dauer können Belästigungen nur vermieden werden, wenn das Gebäude für den Marder unzugänglich wird. Versuchen Sie deshalb herauszufinden, wie der Marder ins Gebäude gelangt. Dazu empfiehlt sich eine systematische Vorgehensweise. Durch das Anlegen von geharkten Sandflächen rund ums Haus oder um in der Nähe des Hauses stehende Bäume lassen sich Spuren sichtbar machen. Noch besser eignet sich im Winter Schnee. Ist der Marderaufstieg ausfindig gemacht worden, muss als nächstes geklärt werden, wo der Marder im Dach sein Einschlupfloch hat. Auch hier leisten Sand, Schnee und bei trockenem Wetter Mehl gute Dienste. Endet die Spur z.B. mitten auf dem Dach, hat der Eindringling an dieser Stelle einen lockeren Dachziegel gefunden und als Einschlupf ins Dachinnere genutzt, um es sich im ausgelegten Isolationsmaterial gemütlich einzurichten. Bei einer ungezielten Suche muss beachtet werden, dass alle Öffnungen, durch die Sie eine Hand durchstecken können, oder lockere Dachziegel, die der Steinmarder hochdrücken kann, mögliche Eingänge sind. Blank gelaufene oder blank gekletterte Pässe zeigen Ihnen den Weg ins Gebäude.

Haben alle Bemühungen nicht zum Auffinden des Durchschlupfs geführt, sollte versucht werden, den Marder zu der Zeit, zu der er regelmäßig gehört wird, durch Betreten des Dachbodens zu verjagen. Mehrere zuvor um das Haus verteilte Personen müssen aufpassen, wo genau der Marder den Dachboden verlässt. Das Schlupfloch können Sie dann z.B. mit einem stabilen Brett, Maschendraht oder ähnlichem versperren.

Um zu vermeiden, den Marder auf dem Dachboden einzuschließen, empfiehlt es sich, in der Nacht eine Dachluke als Ausgang geöffnet zu lassen.

Haben Sie diese Möglichkeit nicht, dürfen Sie nie tagsüber den Eingang ins Gebäude verschließen, sondern immer mitten in der Nacht! Sonst besteht Gefahr, dass Sie den Steinmarder einsperren. Er verlässt nur nachts sein Tagesversteck.

Vor allem von März bis Juni ist wegen der möglichen Anwesenheit junger Marder Aufmerksamkeit geboten. Durch das Verstopfen der Zugänge könnten sie eingesperrt werden. Ein qualvoller Hungertod der Jungen und unangenehme Verwesungsgerüche wären die Folge. Verzichten Sie deshalb während dieser Zeit darauf, die Zugänge zu verschließen!

Marder können über 2m hoch und über 2m weit springen. Ist ein Schlupfloch ins Haus für den Marder zu hoch gelegen, benutzt er u.a. nahestehende Bäume, Zäune, Fassadenbegrünungen und Wände mit rauen Strukturen. Pässe zeigen Ihnen den Aufstieg des Marders. Ein Stacheldraht auf dem Zaun, Zurückschneiden einzelner Äste oder das Anbringen sogenannter "Marderkragen" oder Blechmanschetten um die Bäume können positiv wirken.


Für Ihre wohlverdiente Ruhe können Sie jedoch etwas tun. Die Chance, dass ein Steinmarder einen Zugang zum Haus findet, wird durch ein zusätzliches Angebot an Wohnraum im Freien verringert. Dieses können Holzstöße mit Höhlungen, aber auch selbstgebaute Marderhütten sein. Sie müssen dort errichtet werden, wo der Steinmarder nicht gestört und ihm Deckung geboten wird.

Die Marderhütte bauen Sie aus Holz, das keine Imprägnierung und keinen Anstrich hat (Geruchsstoffe!). Luftzug mag der Marder ebenfalls nicht. Deshalb müssen Sie die einzelnen Bauteile, wie in der Zeichnung dargestellt, anordnen. Das Versteck legen Sie mit natürlichem Material wie Stroh, Heu usw. aus. Außerdem muss es trocken sein. Es empfiehlt sich deshalb, wie in der Zeichnung dargestellt, eine reißfeste Kunststoff-Folie gegen durchsickerndes Regenwasser einzubauen.

Bauanleitung für das Marderhäuschen

  1. Rechtseitiger Eingang, Querschnitt 15 x 15 cm, Länge 50 cm
  2. Vorflur, 40 cm hoch, 25 cm breit und 40 cm tief
  3. Trennwand mit linksseitigem Eingang von15 x 15 cm
  4. Kammer von 40 cm Höhe, 40 cm Breite, 40 cm Tiefe
Marderhaus
  1. Nestmaterial aus Stroh oder Heu
  2. Deckschicht aus möglichst trockenem Material
  3. Reißfeste Kunststoff-Folie gegen durchsickerndes Regenwasser
  4. Zweite Deckschicht mit Bepflanzung


Manchmal ist jedoch der Fang eines Steinmarders die letzte Möglichkeit, um sich seiner verdienten Nachtruhe hingeben zu können. Doch gibt das Fangen und Wiederloslassen keinen Sinn, da der Steinmarder in sein altes Territorium zurückkehren kann. Zudem ist das Fangen der Marder in Siedlungsgebieten sehr schwierig und zeitaufwendig. Außerdem kommunizieren die Steinmarder untereinander über Duftspuren. Diese verbleiben auch noch nach dem Wegfang des Marders und locken andere Steinmarder an. Der Wegfang hat demzufolge nur eine beschränkte Wirkung.

Sollten Sie tatsächlich ernsthafte Probleme haben und nur noch der Fallenfang für Sie in Betracht kommen, wenden Sie sich an kompetente Personen wie

Auffangstation Eppelborn.

Quelle (HH)

Der Baummarder unterscheidet sich im wesentlichen durch seinen gelben Brustfleck vom Steinmarder

 

Baummarder Aussehen und Maße

Der Baummarder erreicht eine Körperlänge von 45 bis 60 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 20 bis 25 Zentimeter sowie ein Gewicht vion 900 bis 1.800 Gramm. Je nach Verbreitungsgebiet kann die Größe zum Teil stark variieren. Weibchen bleiben insgesamt kleiner und leichter als Männchen, sie sind in der Regel gut ein Viertel kleiner. Das Fell ist überwiegend braun bis rostbraun gefärbt. Im Bereich der Kehle zeigt sich ein gelblicher Fleck, der sich auch über die gesamte Brust ausdehnen kann. Das Fell ist im Winter deutlich dichter und weisser. Die Bauchseite ist gräulich bis cremefarben gefärbt. Die Fußsohlen sind im Winter zudem mit Fell bedeckt. Es schützt sie vor Kälte und Einsinken im Schnee. Der Schwanz ist lang und buschig. Er weist die gleiche Färbung wie das Fell auf. Die Ohren sind ausgesprochen groß und vollständig mit Fell besetzt. Die Zehen sind mit kräftigen Krallen versehen. Die Krallen unterstützen den Baummarder bei seinen Klettertouren in den Bäumen. Auch die Sinne, insbesondere der Geruchs- und Sehsinn sind sehr gut entwickelt. Sie leiten den Baummarder zielsicher zu seiner Beute.

Verhalten

Baummarder leben als typische Einzelgänger. Die Geschlechter treffen nur kurz während der Ranzzeit aufeinander. Ihre Aktivste Zeit haben Baummarder in der Dämmerung und in der Nacht. Am Tage ruhen sie meist in ihren Nestern. Die Nester befinden sich in Baumhöhlen, in Felsspalten oder es werden gelegentlich auch verlassene Nester von Eichhörnchen genutzt. Während der kalten Wintertage bleibt der Baummarder meist in seinem Nest und ernährt sich von Vorräten, die er im Sommer und Herbst angelegt hat. Die Tiere verhalten sich territorial, ihre Reviere umfassen in der Regel einige Quadratkilometer. Die Kommunikation erfolgt über den Geruchssinn und fiepsende bis zwitschernde Laute, die vor allen bei der Paarung zu hören sind.

Verbreitung

Vorkommen

Der Baummarder findet seine Verbreitung in weiten Teilen des gemäßigten Europas, im westlichen Asien und im Nahen Osten. Südeuropa wird in weiten Teilen nicht besiedelt. So kommt er in Portugal, Spanien sowie in Griechenland nicht vor. Im Osten reicht das Verbreitungsgebiet bis ins westliche Sibirien, im Südosten bis zum Kaukasus und weiter bis zum Iran und Irak. Im Bereich des Mittelmeeres hat sich der Baummarder auch auf den größeren Inseln ausgebreitet. Er ist auf Sizilien, Korsika und den Balearen anzutreffen. In weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes ist der Baummarder heute selten geworden. In England ist er bereits fast völlig ausgestorben. Kleinere Populationen leben allenfalls noch in Irland und im Norden von Schottland.

Lebensraum

Der natürliche Lebensraum sind Wälder. Dabei sind Baummarder vor allem in Mischwäldern oder reinem Nadelwald anzutreffen. Außerhalb der Wälder sind die Tiere kaum zu finden. Sie halten sich allenfalls an Waldrändern auf. Als ausgezeichnete Kletterer führen sie ein Leben, das sich überwiegend in den Baumkronen abspielt. Stehen die Bäume nah genug beieinander, so überwinden sie kleinere Distanzen durch gezielte Sprünge. Ansonsten machen sie einen Umweg über dem Boden. In einigen wenigen Gebieten begnügen sich Baummarder auch mit Heidelandschaften. Dies ist allerdings nicht die Regel.

Ernährung



Baummarder sind Allesfresser. Zu ihrer Hauptbeute zählen insbesondere Eichhörnchen (Sciurus), Mäuse (Myomorpha), Ratten (Rattus) und gelegentlich auch Vögel und deren Brut. Größere Tiere wie Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculus) und Feldhasen (Lepus europaeus) werden eher selten erbeutet, aber auch nicht verschmäht. Auch Aas und vegetarische Nahrung wie Früchte und Beeren stehen auf dem Speiseplan. Lokal und saisonal kann sich der Speiseplan deutlich unterscheiden. Im Winter leben die Tiere überwiegend von gehorteter Nahrung, die im Herbst gesammelt und versteckt wurde. Auch der Anteil an Früchten und Beeren am Nahrungsaufkommen ist stark vom Verbreitungsgebiet abhängig.

Fortpflanzung

Baummarder erreichen die Geschlechtsreife mit rund zwei Jahren, oft kommt es allerdings erst im dritten Lebensjahr zu ersten Verpaarung. Die Ranzzeit erstreckt sich in den gemäßigten Verbreitungsgebieten von Ende Juli bis Ende August. Ähnlich wie bei den Eichhörnchen kommt es unter den Geschlechtern während der Ranzzeit zu regelrechten Verfolgungsjagden. Diese finden in der Regel in den Bäumen statt. Auch die eigentliche Kopulation findet in den Bäumen statt und kann sich über 30 Minuten und mehr erstrecken. Nach erfolgreicher Verpaarung setzt jedoch noch keine embryonale Entwicklung ein. Die sogenannte Keimruhe erstreckt sich über sieben Monate. Erst danach beginnt die eigentliche Entwicklung des Embryos. Der Nachwuchs erblickt meist im März oder April des Folgejahres das Licht der Welt.

Das Männchen hat mit der Aufzucht der Jungen nichts zu tun. Diese wird alleine vom Weibchen durchgeführt. Das Geburtsgewicht beträgt zwischen 25 und 30 Gramm. Zum Säugen verfügt das Weibchen über vier Zitzen. Sie bringt in ihrem Nest, das sich zumeist in einer Baumhöhle befindet, zwischen drei und fünf Jungtiere zur Welt. Der Nachwuchs ist bei der Geburt noch nackt und blind. Auch das Gehör ist noch nicht voll ausgeprägt. Augen und Ohren öffnen sich mit etwa 30 Tagen. Mit Beginn des dritten Lebensmonates erkunden die Jungtiere erstmals die unmittelbare Umgebung ihres Nestes. Sie sind zu diesem Zeitpunkt noch sehr vorsichtig und wagen sich nie weit vom Nest weg. Im Alter von sechs bis sieben Wochen nehmen die Jungtiere erstmals feste Nahrung zu sich und werden langsam von der Muttermilch entwöhnt. Erst im nahenden Winter lösen sich die Jungtiere von der Mutter und sind selbständig. Die Lebenserwartung in Freiheit liegt bei zehn bis zwölf Jahren.

hermelin

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Hermelin

 

Hier zwei Hermeline einmal im unten Winter und einmal oben im Sommerkleid ebenfalls Marder

Die kleinen, schlanken Raubtiere sind flinke Jäger. Ihr weiches, dichtes Fells wurde ihnen zum Verhängnis: Aus ihrem weißen Winterpelz wurden Pelzmäntel für Könige genäht!
Aussehen
Hermeline sind Raubtiere und gehören zur Familie der Marder. Sie werden auch Wiesel genannt und besitzen wie alle Marder einen schlanken, lang gestreckten Körper und kurze Beine. Von der Nasenspitze bis zum Po messen die Weibchen 25 bis 30 Zentimeter, die Männchen schon mal 40 Zentimeter. Der Schwanz ist acht bis zwölf Zentimeter lang. Ein männliches Hermelin wiegt 150 bis 345 Gramm, ein Weibchen nur 110 bis 235 Gramm.
Im Sommer ist ihr Fell oben braun und an den Seiten und am Bauch gelblich-weiß. Die Schwanzspitze ist dunkel.

Im Herbst fallen die braunen Haare aus und es wachsen dickere, längere weiße Haare nach: Dieser Winterpelz des Hermelins ist bis auf die schwarze Schwanzspitze völlig weiß, so dass es im Schnee sehr gut getarnt ist.

In Gebieten, in denen es im Winter mild und warm ist, bleibt das Fell der Hermeline braun.
Heimat
Hermeline leben in ganz Eurasien von Nordspanien über Frankreich, England, Skandinavien, Russland und Sibirien bis in die Mongolei, zum Himalaya und zur Pazifikküste. Im Mittelmeergebiet leben sie nicht. Außerdem sind die Hermeline im nördlichen Nordamerika verbreitet.
Lebensraum
Hermeline sind nicht wählerisch und kommen in den verschiedensten Lebensräumen vor: Sie leben an Feldrainen, Hecken und Waldrändern, in der Tundra ebenso wie in der Steppe und in lichten Wäldern, aber auch im Gebirge bis in 3400 Meter Höhe oder in Parks. Sogar in der Nähe von Siedlungen sind sie zu finden.
Rassen und Arten
Vom Hermelin gibt es nur eine Art. Dem Hermelin sehr ähnlich ist das Mauswiesel (Mustela nivalis), das jedoch viel kleiner ist: Seine Körperlänge beträgt nur 18 bis 23 Zentimeter. Außerdem ist die Grenze zwischen brauner Körperoberseite und dem weißen Bauch nicht gerade, sondern gezackt. Es lebt in fast denselben Gebieten wie das Hermelin, kommt aber auch im Mittelmeerraum vor.
Lebenserwartung
Hermeline können bis zu zwölf Jahre alt werden, meist leben sie aber nur sechs Jahre lang.
Quelle (Tierdoku)

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Mauswiesel

 

Ein Mauswiesel

 

Mauswiesel

Das Mauswiesel (Mustela nivalis), das auch Zwergwiesel oder Kleinwiesel genannt wird, zählt innerhalb der Familie der Marder (Mustelidae) zur Gattung Wiesel (Mustela).

Beschreibung

Das Mauswiesel erreicht je nach Unterart eine Körperlänge von 14 bis 25 Zentimeter sowie ein Gewicht von 30 bis 110 Gramm. Mit diesen Maßen gehört das Mauswiesel zu den kleinsten Raubtieren der Erde. Die eleganten Tiere haben einen sehr schlanken und langgestreckten Körper. Die Extremitäten sind ausgesprochen kurz. Der kleine und flache Kopf sitzt auf einem langen Hals. Das Fell weist je nach Jahreszeit eine Länge von 10 bis 15 Millimeter auf. Im Winter ist es deutlich länger. Im Winter ist das Fell in nördlichen Regionen in der Regel weiß gefärbt. Ansonsten ist das Fell bräunlich gefärbt. Kehle, Hals und der Bauch weisen hingegen eine weißliche Färbung auf. Das kräftige Gebiss verfügt über 34 Zähne. Die Augen sind ausgesprochen groß. Dies ist ein Indiz für seine Nachtaktivität. Es ist allerdings auch am Tage aktiv. Die Ohren sind von rundlicher Form. Die Füße der kurzen Extremitäten enden jeweils in fünf Zehen, die mit kräftigen Krallen versehen sind.

Mauswiesel leben einzelgängerisch. Die Geschlechter treffen nur zur Paarungszeit aufeinander. Die Tiere sind ausgesprochen territorial und verteidigen ihr Revier vehement. Die Reviere der Männchen sind deutlich größer und überlappen sich mit denen der Weibchen. Mauswiesel sind je nach Region und Jahreszeit sowohl tag- als auch nacktaktiv. Zentraler Punkt in einem Revier ist der Bau der Mauswiesel. Die Erdbauten werden in der Regel selbst gegraben. Mauswiesel sind ausgesprochen sesshafte Tiere, sie wandern kaum umher. Allenfalls bei Nahrungsmangel suchen sich die Tiere ein neues Revier. Die Sinne, insbesondere der Hör- und Geruchssinn, sind hoch entwickelt. Beutetiere werden zumeist über den Geruchssinn lokalisiert.

Mauswiesel sind zwar sehr wehrhafte Tiere, jedoch sind sie den meisten Fressfeinden aufgrund der geringen Größe deutlich unterlegen. Je nach Verbreitungsgebiet gehören Schlangen und vor allem größere Greifvögel zu den wichtigsten Feinden.

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Die Iltisse bilden die Untergattung Putorius in der Gattung Mustela, zu der auch die Wiesel und die Nerze gezählt werden. Es gibt drei Arten:

  • Das Frettchen ist eine domestizierte Iltisform, die entweder aus dem Europäischen oder dem Steppeniltis hervorgegangen ist.
  • Der Tigeriltis ist mit diesen Tieren nur entfernt verwandt und wird in einer eigenen Gattung (Vormela) geführt.

Iltisse weisen einen langgestreckten Körperbau mit relativ kurzen Gliedmaßen auf. Die Fellfärbung variiert von gelbbraun bis dunkelbraun, kennzeichnend sind die maskenartigen Gesichtszeichnungen. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 21 bis 56 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 7 bis 19 Zentimeter und ein Gewicht von 0,2 bis 2,1 Kilogramm.

Iltisse sind vorwiegend in gemäßigten Regionen Eurasiens und Nordamerikas beheimatet, ihr Lebensraum sind je nach Art offene Wälder, Steppen oder Grasländer.

Wie alle Marder haben sie Analdrüsen, die ein stark riechendes Sekret absondern, das zur Reviermarkierung und zur Feindabwehr dient.

 

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------otter

Fischotter


Lutra lutra, Eurasischer Fischotter

Der Name "Otter" stammt vom indogermanischen Wort "udros" ab.
Ins Deutsche übersetzt bedeutet das "Wassertier".
Aussehen
ischotter gelten als Landraubtiere, obwohl sie sich an Land und im Wasser wohl fühlen. Die flinken Räuber gehören zur Familie der Marder.

Wie Marder und Wiesel haben sie einen langen, schlanken Körper mit ziemlich kurzen Beinen.
Ihr Fell ist sehr dicht: 50.000 bis 80.000 Haare können auf einem Quadratzentimeter Fischotterhaut wachsen.


Auf dem Rücken und am Schwanz glänzt das Fell dunkelbraun. Am Hals und an den Seiten des Kopfes liegen hellere Stellen, die hellgrau bis weiß sein können. Der Kopf des Fischotters ist flach und breit. An seiner stumpfen Schnauze sprießen kräftige, starre Tasthaare, die "Vibrissen" heißen. Fischotter haben kleine Augen. Auch ihre Ohren sind klein und im Fell versteckt, so dass man sie kaum sieht.
Als besonderes Merkmal tragen Fischotter Schwimmhäute zwischen den Fingern und Zehen, damit sie schneller schwimmen können.
Fischotter können bis zu 1,40 Meter lang werden. Dabei macht ihr Rumpf etwa 90 Zentimeter aus. Dazu kommt noch der Schwanz, der zwischen 30 und 50 Zentimetern lang ist.

Männliche Fischotter wiegen bis zu zwölf Kilo. Die Weibchen sind etwas leichter und kleiner.
Heimat
Fischotter kommen in Europa (außer Island), in Nordafrika (Algerien, Marokko, Tunesien) und in weiten Teilen Asiens vor.
Weil sie nur an Gewässern leben können, gibt es in Wüsten, Steppen und im Hochgebirge keine Fischotter.
Lebensraum
Die Uferstreifen von sauberen, fischreichen Gewässern bieten Fischottern den besten Lebensraum.
Sie brauchen eine intakte natürlich Uferlandschaft mit Versteck- und Unterschlupfmöglichkeiten.

Wenn also Sträucher und Bäume am Ufer stehen, können Fischotter an Bächen, Flüssen, Teichen, Seen und sogar an der Meeresküste leben.
Rassen und Arten
Der Eurasische Fischotter ist eine von 13 Otterarten. Von allen Otterarten bevölkert der Fischotter das größte Verbreitungsgebiet.

Die weiteren Arten sind: Kanadischer Otter, Chilenischer Otter, Zentral Amerikanischer Otter, Süd Amerikanischer Otter, Haarnasenotter, Fleckenhalsotter, Weichfellotter, Asiatischer Kurzkrallenotter, Kapotter, Kongootter, Riesenotter und der Seeotter.
Lebenserwartung
Fischotter können ein Alter von etwa 22 Jahren erreichen.
nerz
Nerz

Der Europäische Nerz gilt als vom Aussterben bedrohte Tierart. Kleinere Bestände gibt es nur noch in Westfrankreich, Nordspanien, Russland und Rumänen.

Europäische Nerze waren einst in ganz Europa beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet erstreckte sich vom nördlichen Spanien bis ins westliche Sibirien und die Kaukasus-Region. Durch die Bejagung, die Zerstörung des Lebensraums und die Konkurrenz des

Nerze sind in ihrem Lebensraum ans Wasser gebunden. Sie bewohnen Uferdickichte und andere mit dichter Vegetation bestandene Gebiete an Flüssen und Seen und halten sich selten mehr als 100 Meter vom Wasser entfernt auf.

Wiederansiedlung von Nerzen im Saarland vielversprechend gestartet

Nerz

www.euronerz.de
Nach intensiver Vorbereitung ist im Frühjahr 2006 mit Unterstützung unserer Kooperationspartner  das Projekt zur Wiederansiedlung des Europäischen Nerzes im Saarland gestartet worden. Erfahrungen aus anderen Wiederansiedlungsprojekten haben uns dazu veranlasst, verschiedene Methoden durchzuführen. So wurden nicht nur tragende Fähen, sondern auch die dazugehörigen Rüden, dann auch tragende Fähen ohne Rüden und später Fähen mit Jungtieren ins Freiland entlassen.
Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass einige Tiere sich nach wie vor standorttreu im Ursprungsgebiet aufhalten, andere sind  wie erwartet  aufgrund der hohen Anzahl der freigelassenen Tiere in geeignete Gebiete abgewandert. Der Verlust von bislang vier Tieren ist relativ gering, zwei Tiere starben im Straßenverkehr, zwei weitere wurden vermutlich durch andere Beutegreifer getötet.
Mindestens vier Fähen haben im Freiland ihre Jungen zur Welt gebracht, vier weitere Würfe waren in den Trainingsgehegen zu verzeichnen. Leider verstarb dort ein Wurf nach zwei Tagen und bei einem zweiten verschwand das Muttertier nach einem Unwetter, so dass die Jungen von Hand aufgezogen werden mussten und somit nicht mehr ins Freiland entlassen werden können.
Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet von der Universität Osnabrück, Studenten der Universitäten Osnabrück, Münster und Hamburg sowie spanische Praktikanten des Vereins sorgen für die Kontrolle der Tiere durch telemetrische Überwachung (einige Tiere tragen Implantatsender), Lebendfang und Spurensuche.
   

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